Handball

Personell gebeutelter HSV beweist Charakter

Seit Montag 30 Jahre jung: Mandy Reinarz, unverzichtbare Größe des HSV in der Spielsteuerung und im Innenblock. Foto: Moritz Alex
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Seit Montag 30 Jahre jung: Mandy Reinarz, unverzichtbare Größe des HSV in der Spielsteuerung und im Innenblock.

2. Handball-Bundesliga: Heimspiel gegen die TG Nürtingen in der Klingenhalle.

Rund 20 Stunden war das Zweitliga-Team des HSV Solingen-Gräfrath am vergangenen Samstag und Sonntag unterwegs. Gewann in unmittelbarer Nähe von Flensburg locker beim Tabellennachbarn TSV Nord Harrislee. Schaffte den Klassenerhalt. Zu gerne hätte Kerstin Reckenthäler da die montägliche Einheit mal sausen lassen – zumal die Zwillinge Mandy Reinarz, Spielgestalterin, und Sandra Münch, Teammanagerin, ihren 30. Geburtstag feierten. „Sie wollten unbedingt trainieren, um im Rhythmus zu bleiben“, gibt die Trainerin die Reaktion der Mannschaft wieder. Kann man den Charakter besser beschreiben als mit dieser Episode?

Wohl kaum, und so darf man trotz „geschundener Körper“ – so Reckenthäler – auch bei der kommenden Meisterschaftsaufgabe einen engagierten Tabellenfünften erwarten. Zu Gast in der Klingenhalle ist an diesem Samstag ab 18.15 Uhr die TG Nürtingen, die im Hinspiel klar mit 24:32 den Kürzeren zog. Mit 14 Pluspunkten – Gräfrath hat 23 – gehört das Team aus der Nähe von Stuttgart etwas überraschend dem Kreis der Clubs an, die gegen den drittletzten Tabellenplatz kämpfen. Allerdings ist die TG noch mit etlichen Partien im Rückstand.

Beim Unterfangen, den dritten Sieg in Folge einzufahren, muss der HSV Spielerinnen ersetzen oder um sie bangen. So avanciert Alina Bohnen zum Pechvogel der Saison. Die Kreisläuferin hatte gerade ihren Mittelhandbruch auskuriert, da erwischte es sie mit einem Fingerbruch an der Wurfhand. Rückraumspielerin Lara Karathanassis erlitt einen Außenbandriss im Fuß. „Es wäre schön, wenn sie zum Saisonende hin doch noch mal mitwirken kann“, sagt Reckenthäler, die zudem Trainingsverletzungen von Rechtsaußen Merit Müller (Schulter) und Torhüterin Lisa Fahnenbruck (Daumen) beklagt.

Am Samstagabend werden sich die Wege der Spielerinnen erst einmal trennen, denn die darauffolgende Trainingseinheit ist erst für den Ostermontag angesetzt. Und die Trainerin geht diesmal davon aus, dass das erfolgreiche Team die Pause auch wahrnimmt. Kerstin Reckenthäler: „Sie bekommen ja einen Plan von mir mit, nach dem sie sich sportlich betätigen sollen.“ Um dann am 10. April beim Abstiegskandidaten HC Rödertal wieder voll da zu sein.

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