Football

Paladins vertrauen ihrem stärkeren Personal

Erfolgsorientierte Besprechung vor guter Kulisse – so soll es am Samstag ab 17 Uhr im Walder Stadion aussehen.
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Erfolgsorientierte Besprechung vor guter Kulisse – so soll es am Samstag ab 17 Uhr im Walder Stadion aussehen.

Wichtiges Heimspiel am Samstag in der 2. Football-Bundesliga.

Von Jürgen König

Es fielen einige Namen, als es darum ging, gute Leistungen nach dem vergangenen Spiel bei den Lübeck Cougars zu würdigen. Jakob Skolik, Deveraux McCall und Basiru Jobe aus der Defensive erhielten ebenso Lob wie Leander Haupenthal oder Thilo Lindenberg. Sie alle hatten angesichts eines enormen personellen Engpasses überzeugt und dies wie auch weitere Mitspieler teilweise auf ungewohnten Positionen. Bezogen aufs Ergebnis war die Belohnung ausgeblieben, mit 25:35 ging die Partie im hohen Norden verloren.

„Alle haben gegeben, was sie konnten, und es hätte beinahe zur Sensation gereicht. Trotz der Niederlage bin ich stolz auf meine Jungs“, hat Michael Tiedge das Zweitliga-Kapitel in der Hansestadt abgehakt. Der Chefcoach der Paladins blickt nach vorne – und da steht eine ganz bedeutende Partie auf dem Programm. Es geht gegen die Cardinals aus Essen, und es geht um wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der German Football League 2. Zu einem wichtigen Faktor sollen trotz der Urlaubszeit die Fans im Walder Stadion werden. Dort beginnt die Begegnung am Samstag um 17 Uhr.

Allen ist klar, dass das Spiel absolut richtungsweisend ist.

Ingo Hübner, Paladins-Chef

Die wichtigste Meldung betrifft die voraussichtliche Personalsituation bei den Gastgebern. Viele Verletzte und Erkrankte sind unter der Woche wieder zur Mannschaft gestoßen, so dass die Vorbereitung gewissenhaft erfolgen konnte. Besonders in der Offensive soll wieder weniger improvisiert werden müssen. So kann beispielsweise Lindenberg seine Stammposition als Receiver (Passempfänger) einnehmen, um so im Zusammenspiel mit Quarterback Jeremy Konzack wieder für Gefahr in der Luft zu sorgen. „Vielleicht war es dieses Quäntchen, das uns in Lübeck zum Sieg gefehlt hat, denn grundsätzlich hat die Offense gut funktioniert“, sagt der Vorsitzende Ingo Hübner, der gemeinsam mit anderen Verantwortlichen die Entwicklung des gesamten Teams aktuell sehr positiv sieht. Die drei Niederlagen hätten die Mannschaft zusammengeschweißt.

Findet Jeremy Konzack, der Spielmacher der Paladins, die Lücken in Essens Abwehr? Der Erfolgsdruck ist da.

Hübner & Co. wissen aber auch, was am Samstag in der Jahnkampfbahn nach dem Open-Air-Doppelpack und Großfeldhandball auf dem Spiel steht: der Klassenerhalt in der zweithöchsten deutschen Football-Liga. „Allen Beteiligten ist klar, dass das Spiel am Samstag absolut richtungsweisen ist“, erklärt der Clubchef mit Blick auf die angespannte Lage in der Tabelle. Bei 2:6-Punkten ist man in Reichweite von Rostock (2:8), Essen (4:4) und Paderborn (6:4), wenn am Samstagabend die nächsten beiden Zähler verbucht werden können. Wenn nicht, dürfte die Luft im Keller dünn werden, denn ausgegangen wird von zwei Absteigern – und derzeit sind lediglich die Hamburg Huskies (0:10) noch gar nicht in Tritt gekommen. Es steht also eine Menge auf dem Spiel.

Was dann auch so in der Mannschaft angekommen ist. Receiver Noah Gehring: „Wir können im eigenen Stadion beweisen, dass wir besser sind, als es der Tabellenplatz aussagt.“ Mit der Unterstützung der Fans und Cheerleader wolle man unbedingt das zweite Erfolgserlebnis der Saison einfahren, bislang gab es lediglich gegen Schlusslicht Hamburg Zählbares. Aufpassen müssen die Paladins besonders auf die beiden Runningbacks aus den USA, die für das Laufspiel in Reihen der Essener stehen. Aber diesbezüglich haben ja auch die Solinger ein Ass im Ärmel: Moses Harris ist mit seinen Yards und Touchdowns die Nummer eins der Liga auf seiner Position. Und am Samstag damit von immenser Bedeutung.

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