American Football

Paladins rücken beim Super Bowl ins Rampenlicht

Marvin Schmidt, Robin Schimkus, Hendrik Unger (v.l.) bei ihrer Super-Bowl-Party am heimischen Bildschirm. Fotos: RS
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Marvin Schmidt, Robin Schimkus, Hendrik Unger (v.l.) bei ihrer Super-Bowl-Party am heimischen Bildschirm.

Football: Solinger Trio im Fernsehen

Von Fabian Herzog

Der Super Bowl, das große Finale in der nordamerikanischen Profiliga NFL, zieht Jahr für Jahr mehr Interessierte in seinen Bann. Und längst eben nicht nur Footballer, sondern Menschen aus den unterschiedlichsten Sportarten. Der Ohligser Sportschütze Bastian Blos schlug sich ebenso die Nacht von Sonntag auf Montag – Kick-off war um 0.30 Uhr – um die Ohren wie WMTV-Pressesprecher Daniel Konrad. Um nur Beispiele zu nennen. Weltweit verfolgen das Mega-Event immer bis zu einer Milliarde Zuschauer.

Der Privatsender Pro 7, der den Sieg der Tampa Bay Buccaneers über Titelverteidiger Kansas City Chiefs in Deutschland frei empfangbar übertrug, durfte sich über eine Rekordquote freuen. Erstmals waren im Schnitt mehr als zwei Millionen Zuschauer dabei. Zum Konzept der Sendung gehört dabei auch, dass diese Fotos von sich und ihrer eigenen Super-Bowl-Party am heimischen Bildschirm einschicken können und eine Auswahl davon im Fernsehen gezeigt wird.

Genau darauf haben Robin Schimkus, Hendrik Unger und Marvin Schmidt schon seit Jahren gehofft. Die drei Solinger Footballfans – Schimkus und Unger spielen auch selbst bei den Paladins – verpassen kein NFL-Spiel und haben immer mal Fotos an das Team um Kult-Moderator Christoph „Icke“ Dommisch geschickt. Bislang aber ohne Erfolg. Diesmal, beim 55. Super Bowl, unternahmen sie einen neuen Versuch.

Vor ihrem selbst gebauten Stadion mit allerlei Durchhalteproviant machten sie ein Foto, sendeten es ein und hofften. „Wir haben noch Witze gemacht, was wäre, wenn es gezeigt werden würde“, erzählt Robin Schimkus. Dann war es so weit. In einer Spielunterbrechung veranschaulichte „Icke“ Dommisch, wie die Deutschen den Super Bowl verfolgen – und zeigte dabei das Foto der drei Solinger. „Wir waren zuerst geschockt“, gibt Schimkus zu. „Doch dann sind wir aufgesprungen, waren mega happy und haben gefeiert.“

So hat es das Trio geschafft, ein Stück weit auch die Paladins ins Rampenlicht zu rücken. Wenn auch nur für einen ganz kurzen Moment. Diesen wird das Trio so schnell aber nicht vergessen. Schimkus: „Den Super Bowl haben so viele Leute gesehen. Das war ein unbeschreibliches Gefühl.“

Hinweis zur Einhaltung der Corona-Richtlinien: Die drei Solinger Football-Fans, von denen zwei in einer WG zusammenwohnen, haben sich im Vorfeld sicherheitshalber testen lassen und konnten nach negativem Ergebnis guten Gewissens die Super-Bowl-Nacht genießen.

Der Moment für die Ewigkeit: Als ihr Foto im Fernsehen gezeigt wurde, hielten die Solinger die Kamera drauf.
Lecker! Das beeindruckende Snack-Stadion der Footballfans.

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