American Football

Paladins müssen nach der Auftakt-Pleite ein anderes Gesicht zeigen

Etliche strittige Entscheidungen mussten die Paladins bei der verpatzten Heimpremiere über sich ergehen lassen – eine Ausrede für die Auftakt-Schlappe war es nicht.
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Etliche strittige Entscheidungen mussten die Paladins bei der verpatzten Heimpremiere über sich ergehen lassen – eine Ausrede für die Auftakt-Schlappe war es nicht.

Erstes Auswärtsspiel in der 2. Football-Bundesliga Nord bei den Paderborn Dolphins.

Von Jürgen König

Die Kulisse von rund 1000 Zuschauern entsprach bei optimalen äußeren Bedingungen den Erwartungen, auch organisatorisch lief aus Sicht der Gastgeber alles bestens. Sportlich hingegen begann die Saison in der 2. Football-Bundesliga Nord am vergangenen Wochenende ernüchternd. Mit einer 6:38-Niederlage, die sich früh abzeichnete, legten die Paladins gegen die Langenfeld Longhorns einen Fehlstart hin, den es schon an diesem Sonntag zu korrigieren gilt. Um 15 Uhr beginnt die Partie im Paderborner Hermann-Löns-Stadion, wo die Dolphins ihren gelungenen Auftakt – überzeugender 31:14-Sieg in Essen – ausbauen möchten.

Bei den Solingern wurde die Aufarbeitung unmittelbar nach der Heimpleite gegen den sehr abwehrstarken Nachbarn gestartet. Für Schönfärberei war dabei kein Raum. „Wir sind in allen Bereichen weit unter unseren Möglichkeiten geblieben. Das war eine verdiente Niederlage, die weh tut.” Diese Aussage von Tim Rüttgers, Coach der Defensive, stand beispielhaft für die schonungslose Analyse. Da spielte es auch nur eine untergeordnete Rolle, dass die Flaggen der Schiedsrichter mit Bezug auf die Hausherren sehr locker saßen – viele Strafen hagelte es, Jan Berens wurde aufgrund einer vermeintlichen Tätlichkeit in einer unübersichtlichen Situation sogar des Feldes verwiesen. Der Team-Kapitän muss deswegen eine Sperre für die Partie in Paderborn absitzen, mit Julien Awater gibt es einen weiteren schwerwiegenden Ausfall. Ein Fragezeichen steht zudem hinter der Rückkehr von Lars Wünnenberg.

Nach den Abstimmungsproblemen in Offensive und Defensive sowie den vielen Strafen gab es im Training eine Menge zu tun. Chefcoach Michael Tiedge weiß um die Schwere der kommenden Aufgabe: „Paderborn wird uns sicherlich eine Menge abverlangen. Nun muss das Team Charakter beweisen.“ Die Botschaft von Trainer und Vereinsführung, ein anderes Gesicht als beim verpatzten Saisonstart zu zeigen, ist jedenfalls angekommen. „Jeder im Team weiß, dass es gegen Paderborn nicht nur um Sieg oder Niederlage geht. Wir müssen an der Niederlage wachsen und wirklich um jeden Zentimeter Raum kämpfen“, sagt Passempfänger Noah Gehring.

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