American Football

Paladins machen zu viele Fehler

Raphael Hasenbeck und die Solingen Paladins hatten in Langenfeld nicht nur Grund zur Freude. Foto: Christian Beier
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Raphael Hasenbeck und die Solingen Paladins hatten in Langenfeld nicht nur Grund zur Freude.

Gegen die Langenfeld Longhorns setzte es eine 19:27 (13:21)-Niederlage.

Von Thomas Rademacher

In der Defensive verlieren die Solingen Paladins in dieser Zweitliga-Saison ihre Spiele nicht. Dies bewahrheitete sich auch im Derby bei den Langenfeld Longhorns, in dem sich die Abwehrreihen zwar auch Fehler leisteten, doch ein Großteil der Missgeschicke inklusive diverser vergebener Möglichkeiten auf das Konto der Offensive ging. Mit der 19:27 (13:21)-Niederlage war Trainer Michael Tiedge trotzdem nicht gänzlich unzufrieden: „Es war ein Spiel, auf das wir aufbauen können.“

Von Anfang an war klar gewesen, dass es nicht nur darum ging, den fünften Saisonsieg einzufahren. So wechselten sich Jeremy Konzack und Alexander Busch auf der verantwortungsvollen Position des Quarterbacks regelmäßig ab. „Alexander hat es sich durch seine guten Trainingsleistungen verdient, auch im Spiel seine Einsatzzeiten zu bekommen“, begründete Tiedge.

Für offensive Konstanz sorgte diese Entscheidung freilich nicht. Beide Quarterbacks hatten gute Aktionen, beide warfen Pässe in die Hände der Gegner. Bitter: Kurz vor der Pause hatten die Paladins beim 13:14-Rückstand und weniger als einer Minute auf der Uhr die Chance, in Führung zu gehen. Stattdessen leistete sich Busch den Fehlpass, und die Longhorns erhöhten auf 21:13.

Zuvor hatten die Solinger bereits einige Chancen liegen gelassen. Nach einem von den Defensivreihen beider Teams geprägten ersten Viertel wollten die Paladins durch Yannic Schorn ein Field-Goal zum 3:0 erzielten. Der Versuch scheiterte, im Gegenzug markierte Langenfeld seine ersten Punkte und legte kurz darauf sogar zum 14:0 nach. Die Paladins antworteten durch den starken Moses Harris, der nicht nur den ersten Touchdown markierte, sondern im nächsten Angriff einen Pass fing und dann noch 70 Yards in die Endzone lief.

Nach der Halbzeitpause verkürzten die Gäste erneut – diesmal durch einen Touchdown von Noah Whittle. Doch zu mehr offensiver Ausbeute genügte es nicht, auch weil die Begegnung von zahlreichen Strafen und Unterbrechungen geprägt blieb. „Langenfeld hat schon sehr clever und variantenreich gespielt“, fand Tiedge, der trotz der vergebenen Chancen nicht zu sehr haderte.

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