American Football

Paladins kommen erst zu spät auf Touren

Michael Tiedge und das Trainer-Team der Paladins mussten zum zweiten Mal eine Niederlage analysieren.
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Michael Tiedge und das Trainer-Team der Paladins mussten zum zweiten Mal eine Niederlage analysieren.

13:28 im ersten Auswärtsspiel in der 2. Football-Bundesliga Nord.

Von Jürgen König

Eine der dringlichsten Aufgaben der Paladins in ihrem zweiten Saisonspiel würde es sein, die Offensive der Paderborn Dolphins zu stoppen – bei deren 31:14-Auftakt-Erfolg in Essen waren für den Aufsteiger 450 Yards Raumgewinn verbucht worden. Warum, das war den zu Beginn gegen die Langenfeld Longhorn unter die Räder gekommenen Solingern nach einer halben Minute klar. Geradezu mühelos führte ein Lauf der Gastgeber zum Touchdown und zur 7:0-Führung. Und es sollte ein Fingerzeig sein, denn die Ostwestfalen blieben über weite Strecken dominant, gewannen schließlich mit 28:13 (14:0, 14:10, 0:3, 0:0). „Die Mannschaft hat nach dem Langenfeld-Spiel und dem hohen Rückstand auf jeden Fall Moral gezeigt“, meinte Pressesprecher Jens Merten für die stark ersatzgeschwächten Paladins.

Erst beim Stande von 0:21 im zweiten Viertel verbuchten die Paladins mit einem Field Goal durch Yannic Schorn Zählbares. Allerdings hatte man kurz zuvor die Chance auf einen Touchdown gehabt, ließ diesen aber durch Strafen gegen sich ungenutzt. Und fand kurz darauf bei eigenem Angriffsrecht in Person von Jeremy Konzack kein Mittel, sich Richtung gegnerischer Endzone zu bewegen. Dem Quarterback gelang kurz vor der Halbzeit doch noch ein starker Pass, den Moses Harris veredelte – der Runningback war schon beim 6:38 gegen Langenfeld erfolgreich gewesen und hatte dort mit 163 gelaufenen Yards die Liga-Bestmarke aufgestellt. Sein Touchdown und der Extrapunkt von Schorn machten es mit dem 10:28 etwas ansehnlicher.

Dessen zweites Field Goal bedeutete gar das 13:28 und steigerte die Laune der Paladins-Anhänger, die inzwischen einen stabileren Auftritt ihrer Mannschaft erlebten. Die Defensive ließ nun gar nichts mehr zu, eine Wende gab es aber nicht.

Während Paderborn wohl eine gewichtige Rolle spielen, kann, muss das Team aus der Klingenstadt schnellstmöglich in die Erfolgsspur – am kommenden Pfingstsamstag (17 Uhr, Walder Stadion) bietet sich gegen Liga-Schlusslicht Hamburg Huskies dazu die beste Gelegenheit.

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