Football

Paladins gehen in Berlin unter

In Berlin traf Thilo Lindenberg auf eine starke Defensive, gegen Essen – Szene aus dem Hinspiel – sind Punkte erforderlich. Foto: Marc Junge
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In Berlin traf Thilo Lindenberg auf eine starke Defensive, gegen Essen – Szene aus dem Hinspiel – sind Punkte erforderlich.

Dass die Berlin Adler auf ihrem mit aller Macht angestrebten Weg ins Oberhaus der German Football League keine Kompromisse eingehen, musste der Gast aus der Klingenstadt am Samstag auf bittere Weise erfahren.

Von Jürgen König

„Wir haben gegen das wahrscheinlich stärkste Team der 2. Liga Nord gespielt, welches unsere Fehler in Offensive und Defensive gleichermaßen aufgedeckt hat“, meinte Ingo Hübner nach der deutlichen 0:41 (0:20, 0:0, 0:0, 0:21)-Niederlage im Stade Napoleon der Bundeshauptstadt.

Der Vorsitzende der Paladins übte aber keine große Kritik in den eigenen Reihen, sondern verwies vielmehr auf die hohe Qualität beim Gegner. „Berlin ist überragend besetzt, jeder kann sich auf seine spezielle Aufgabe konzentrieren. Da können wir mit unserem Kader nicht mithalten.“ Dieser schlug sich nach einem deutlichen Rückstand im Auftakt-Viertel zusehends positiver, gestaltete die nächsten beiden Spielabschnitte ausgeglichen. Die Abwehrformation fand besser ins Spiel, und vorne war man durchaus auch mal einem Touchdown nahe. Und einem Field Goal. So scheiterte Yannic Schorn aus großer Distanz knapp, der Kicker befindet sich in seiner ersten Senioren-Saison in dieser verantwortungsvollen Position. Die eigene Belohnung blieb für die Gäste folglich aus.

„Etwas sehr Besonderes“ war das Spiel für Daniel Rennich. Der langjährige Publikumsliebling der Paladins, inzwischen in Berlin gelandet, trat erstmals gegen seinen Ex-Club an. „Es war wirklich eine super Erfahrung, mal gegen die bekannten Gesichter zu spielen“, meinte der Runningback und konnte auch angesichts eines Touchdowns ein positives Fazit ziehen: „Ich bin froh darüber, das Spiel mit einer super starken Teamleistung, wunderbarer Unterstützung von der Tribüne und ohne Blessuren hinter mich gebracht zu haben.“

Für die Solinger, die bei der weiten Tour samt Übernachtung gute Arbeit des Teammanagements erfuhren, geht es nun ins wichtige Heimspiel gegen die Essen Cardinals (Samstag, 18 Uhr, Walder Stadion). Noah Gehring, Thilo Lindenberg – von Coach Jens Merten bei den Adlern gelobt – und Kollegen wollen den Vier-Punkte-Abstand zu den Abstiegsrängen ausbauen. Mit Blick auf Inzidenz-Entwicklungen soll die Partie im Rahmen wie zuletzt ausgetragen werden, der Kartenvorverkauf am Montagabend starten.

Infos: solingen-paladins.de

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