American Football

Paladins erhalten die erlösende Nachricht

Ingo Hübner freut sich auf den Neustart. Foto: Paladins
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Ingo Hübner freut sich auf den Neustart.

2. Football-Bundesliga.

In der Sitzung des Sportausschusses war es nur eine kleine Meldung, für die Footballer der Paladins bedeutete sie indes eine Menge. Ihr Wirken wurde über den Dachverband ihrer Sportart (American Football Verband Deutschland), den Deutschen Olympischen Sportbund und nicht zuletzt über die Stadt Solingen als profiähnlich eingestuft. Bedeutet: Das Zweitliga-Team kann sich ab dieser Woche auf die Saison vorbereiten, die am 5. Juni in Essen beginnen soll. Eine Woche später werden die Langenfeld Longhorns im Walder Stadion zur Heimpremiere erwartet.

„Wir haben einen langen Kampf gewonnen“ blickt Paladins-Vorstandsmitglied Ingo Hübner auf anstrengende rund acht Wochen, in denen sich der Verein um den jetzt erlangten Status intensiv bemühte. Es klappte, weil etliche deutsche Vereine an einem Strang zogen und zum Beispiel die schon vorher zugestandene Corona-Profisport-Förderung als Argument einbringen konnten. Letztlich kam es dann zur Umsetzung vor Ort. „Vanessa Jaczek von der Stadt und Karen Leiding vom Sportbund haben für uns in Solingen sehr viel bewirkt“, lobt Hübner.

Gegenüber der Zweitliga-Konkurrenz – Düsseldorf ist seit kurzem im Training, die Nord-Vereine sind es länger – kann ab sofort der Wettbewerbsnachteil aufgearbeitet werden. Aber, so Ingo Hübner: „Wir steigen erst mal nur mit den 1. Herren ein, und auch da trainieren wir strikt nach Corona-Richtlinien.“ So sollen die Footballer für die ersten drei Wochen kontaktfrei die Grundfitness im Training festigen, natürlich auch langsam wieder das Gefühl für ihre Sportart erlangen. Die Fürsorge steht an oberster Stelle, so wird gerade ein Hygienekonzept in Absprache von sportlicher Leitung der Paladins und dem Gesundheitsamt auf den Weg gebracht.

Zumindest die Jugend U13 könnte gemäß der Richtlinien trainieren, aber die Vereinsführung geht auf Nummer sicher und schickt eben zunächst nur die Zweitliga-Sportler in das Übungsgeschehen. Zwei Trainingseinheiten sind vorgesehen, unabhängig davon ist die Erleichterung riesig. „Es geht ja auch um die soziale Ebene, die jetzt wieder mit Leben gefüllt werden kann“, sagt Ingo Hübner zum ersten wichtigen Grundstein des normalen Sportler-Lebens.

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