Faustball

OTV-Nachwuchsteams spielen bei der DM

Kunstvoll und erfolgreich: die U14 mit (v.l.) Alma Thiel, Clara Vis, Linda Pochlatko, Claire Ostertag, Carolina Barbosa, Jana Brüggemeier und Evi Unkelbach.
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Kunstvoll und erfolgreich: die U14 mit (v.l.) Alma Thiel, Clara Vis, Linda Pochlatko, Claire Ostertag, Carolina Barbosa, Jana Brüggemeier und Evi Unkelbach.

Die Faustballjugend genießt am Ohligser Schützenplatz weiter einen großen Stellenwert.

Von Fabian Herzog

Mit dem Aufstieg der Frauen-Mannschaft in die 1. Bundesliga, die dadurch sowohl im Feld als auch in der Halle in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten sind, hat der Ohligser TV vor wenigen Wochen weitere eindrucksvolle Werbung für den Faustballsport in Solingen gemacht. Ganz nebenbei ist auch noch die zweite Mannschaft in die 2. Bundesliga nachgerückt. Doch nicht nur in der Gegenwart ist mit dem OTV zu rechnen, auch vor der Zukunft scheint dem Verein überhaupt nicht bange sein zu müssen.

Die U12 mit (hinten, v.l.) Jann Matthes Schumann, Carolina Barbosa, Helge Bischoff, (vorne, v.l.) Claas Vis und Ben Heidelberg. Es fehlen: Tom Sträter, Laurenz Clement und Johann Eschbach.

Denn weiterhin wird im Nachwuchsbereich tolle Arbeit geleistet und damit die Basis für weitere Erfolge geschaffen. Dies unterstreichen in dieser Wintersaison speziell zwei Mannschaften, die sich für die Deutsche Meisterschaft in ihrer Altersklasse qualifiziert haben. Die gemischte U12 darf sich am Wochenende 9./10. April in Leipzig auf höchster nationaler Ebene beweisen, die weibliche U14 am kommenden Samstag und Sonntag im niedersächsischen Essel. „Wir sind mit den Ergebnissen und dem bisherigen Abschneiden sehr zufrieden“, sagt Benjamin Otto, der als Jugendwart, zusammen mit Robert Schröder, Annika Schröder, Meike Hutz und Ben Sträter aber auch als Trainer fungiert.

Wir hatten durch Corona keine Abmeldungen und sind darüber sehr froh.

Benjamin Otto, Jugendwart

Gemeinsam hatte man fünf Mannschaften von U12 bis U18 in dieser Saison ins Rennen geschickt, womit man sich quantitativ im Soll bewegt. „Wir hatten durch Corona zum Glück überhaupt keine Abmeldungen“, berichtet Otto. „Darüber sind wir sehr froh.“ Zu kämpfen hat die Ohligser Faustball-Abteilung aber – wie viele andere Vereine und Sportarten auch – mit der Tatsache, dass in den zwei Jahren seit dem Ausbruch der Pandemie kaum neue Spielerinnen und Spieler gewonnen werden konnten.

So müssen die Jüngsten in deutlich älteren Mannschaften mitmachen. Ben Heidelberg und Johann Eschbach sind gerade mal sieben Jahre alt, aber schon Teil der U12. „Wir versuchen, sie frühzeitig heranzuführen“, sagt Benjamin Otto. Jeder Wettkampf, jede Meisterschaft sei dabei wertvoll, um Erfahrungen zu sammeln. Dementsprechend wird auch die Deutsche in Leipzig eingeordnet, wo die Ohligser als Rheinischer Meister mit dem Ziel antreten, es unter die besten zehn Mannschaften zu schaffen.

Noch ambitionierter ist die weibliche U14, die als Rheinischer Meister noch die Norddeutsche Meisterschaft als Zwischenschritt meistern musste. Dies gelang in Ahlhorn als Dritter. „Wir wollen bei der DM diesmal die Endrunde erreichen“, unterstreicht Otto die Ansprüche. In der Feldsaison hatte das im vergangenen Jahr nicht geklappt, weil Hauptangreiferin Jana Brüggemeier und Zuspielerin Sarah Pingler am ersten Tag fehlten. Zumindest Erstgenannte ist jetzt am Wochenende dabei. In einer Fünfer-Vorrundengruppe kommen die ersten drei Mannschaften weiter.

Auch die gemischte U14 hätte als Rheinischer Vizemeister die Chance gehabt, sich über die Norddeutsche für die DM zu qualifizieren. Wegen zeitlicher Überschneidung mit den U14-Mädchen mussten aber Prioritäten gesetzt werden. Im Bereich der weiblichen U16 und U18 war an die Deutsche Meisterschaft (noch) „nicht zu denken“, sagt Otto. Beide wurden mit ganz jungen Mannschaften zwar Rheinischer Meister, waren auf norddeutscher Ebene dann aber unterm Strich chancenlos.

Bundesliga

Schon jetzt ist die Vorfreude bei den Faustballerinnen und Faustballern auf die anstehende Saison unter freiem Himmel riesig. Für die Erstliga-Frauen geht es am 8. Mai auch gleich mit einem Heim-Doppelpack gegen den TV Brettorf und den Ahlhorner SV los. Gespielt wird wie gewohnt in Wuppertal-Vohwinkel. Zeitgleich wird es auch für den OTV II in Liga zwei zum ersten Mal ernst.

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