Faustball

OTV kommt seinem Traum immer näher

Der OTV gab keinen Ball auf: Hier hechtet Kaja Hutz vor den Augen von Lina (l.) und Jana Hasenjäger nach der Kugel.
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Der OTV gab keinen Ball auf: Hier hechtet Kaja Hutz vor den Augen von Lina (l.) und Jana Hasenjäger nach der Kugel.

Faustball-Bundesliga: Solingerinnen mit Sieg und Niederlage.

Von Thomas Rademacher

Aufsteiger Ohligser TV bleibt Tabellenführer in der Hallenrunde der Faustball-Bundesliga. Beim Heimspieltag gegen gegen den MTV Wangersen und den SV Moslesfehn sprang erneut ein Sieg für die Solingerinnen heraus. Nur der ganz große Überraschungseffekt ist inzwischen verpufft. „Die Gegner stellen sich in der Rückrunde deutlich besser auf uns ein. Das ist ein Grund, warum wir nicht beide Spiele gewonnen haben“, sagt Kapitänin Kaja Hutz. Gegen Wangersen gelang in der OTV-Halle ein 3:2 (11:9, 8:11, 5:11, 11:8, 11:3), gegen Moslesfehn unterlagen die Ohligserinnen 1:3 (12:14, 11:7, 9:11, 6:11).

„Moslesfehn war sehr schlecht in die Saison gestartet, obwohl sie sonst zu den Meisterschaftskandidaten gehören“, ordnete Hutz ein. „Zuletzt haben sie zu alter Stärke zurückgefunden.“ Der Erfolg über Ohligs war bereits der vierte Sieg in Serie. „Das Spiel war auf einem hohen Niveau und extrem umkämpft“, fand die Kapitänin. Nach dem 1:2-Satzrückstand „haben wir zu viele Eigenfehler gemacht“. Das brachte die Entscheidung.

Das erste Spiel des Tages war ebenfalls extrem ausgeglichen. „Wir sind nicht so gut reingekommen, haben dann aber durch gute Wechsel noch die Wende geschafft“, meinte Hutz. Aktivposten war in der entscheidenden Phase Katja Hofmann, deren Leistung maßgeblich zum Erfolg beitrug.

Mit 16:4-Punkten bleibt der OTV voll auf Kurs Richtung Endrunde um die Deutsche Meisterschaft – dafür ist der dritte Platz nötig. Acht Spiele vor Schluss hat der Vierte bereits sechs Punkte Rückstand. „Langsam fangen wir an, zu rechnen“, gibt Kaja Hutz zu. „Wobei wir versuchen, das Thema nicht zu sehr an uns ranzulassen. Unser Ziel war ja eigentlich nur der Klassenerhalt.“ Vor den Spieltagen sei die Nervosität spürbar. „Es wäre falsch, uns jetzt selbst unnötig unter Druck zu setzen.“ Das Umfeld träume aber bereits – und das ist nicht klein. 70 Zuschauer waren in der OTV-Halle dabei.

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