Tennis

Ohligs und Widdert vereint die Hoffnung auf Platz eins

Drei seiner vier Einzel entschied Nico Mertens in der Gruppenphase für den STC zu seinen Gunsten.
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Drei seiner vier Einzel entschied Nico Mertens in der Gruppenphase für den STC zu seinen Gunsten.

Das große Finale in der Tennis-Regionalliga West.

Von Jürgen König

Etliche Teams auf Verbandsebene stehen bereits wieder vor dem Ende der Sommer-Saison, auch auf das klassenhöchste Duo der Klingenstadt wartet das Finale. Und was für eins! Die Regionalligisten TC Ohligs und Solinger TC bestreiten am Samstag jeweils ab 12 Uhr ihre abschließenden Matches mit höchstem sportlichen Wert. In Iserlohn geht es für den TCO um den Aufstieg zur 2. Bundesliga, der STC will in Bielefeld alles für den Klassenerhalt in der 3. Liga in die Waagschale werfen.

Mit der optimalen Bilanz von acht Siegen im Einzel und Doppel geht Bart Stevens für den TCO in die Aufstiegsrunde.

„Die Favoritenrolle üben wir nicht aus“, sagt Jochen Hierl für den Abonnement-Aufsteiger von der Kiefernstraße. Grund für diese Aussage ist die Fußverletzung des Italieners Julian Ocleppo, den der Manager gerne eingesetzt hätte. Auch der Argentinier Camilo Ugo Carabelli, mittlerweile die Nummer 137 in der Welt, war angeschlagen, soll aber ebenso mitwirken wie Mattia Bellucci (Italien), die Niederländer Mick Veldheer, Bart Stevens und Stan Bormans sowie Sandro Kopp (Österreich), Leopold Zima, Till Wegner, Karlson Wegner (alle Deutschland). Hierl nimmt den Ausfall Ocleppos gelassen hin: „Das sind eben die Unwägbarkeiten bei der Planung, mithalten können wir auf alle Fälle.“ Für den TCO genoss der Klassenerhalt Priorität, der Rest ist Kür. Gastgeber Iserlohn am Samstag sowie im Falle eines Erfolgserlebnisses Dortmund oder Halle am Sonntag heißen die Gegner. Nur der Erste schafft den Sprung nach oben.

Platz eins ist auch in der Abstiegsrunde Pflicht, will der STC in der Saison 2023 weiter in Deutschlands dritthöchster Klasse aufschlagen. Das ist das große Ziel und muss über das Samstag-Duell mit den Platzherren sowie am Sonntag gegen den Gewinner der Partie Troisdorf/Marienburg erreicht werden. „Wir werden mit einem starken Team anreisen. Alles ist sehr eng, da entscheiden Nuancen“, weiß Karsten Saniter auch um die nervliche Anspannung.

Der Widderter Coach kann auf jeden Fall auf das Spitzentrio zurückgreifen, das mit dem 7:2 über Leverkusen dazu beitrug, den direkten Abstieg zu verhindern. Clement Tabur, Lilian Marmousez (beide Frankreich) und Simon Beaupain (Belgien) führen die STC-Formation an, in der auch Moritz Poswiat, Benjamin Loccisano und Nico Mertens stechen sollen sowie Gero Kretschmer eine wertvolle Alternative darstellt. Poswiat erreichte zuletzt das Finale der Bergischen Meisterschaften, in dem er dem Wuppertaler Piet Steveker unterlag.

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