Nachruf

„Oheios“ trauern um Lajos Keller

Lajos Keller 2015 beim Besuch im Walder Stadion. Foto: Kurt Kosler
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Lajos Keller 2015 beim Besuch im Walder Stadion.

Lajos Keller, Großfeldhandball-Meisterspieler des BSV Solingen 98, ist im Alter von 85 Jahren gestorben.

„Er war als Mensch und Spieler außergewöhnlich“, erinnert sich sein langjähriger Mitstreiter und Freund Ernie Meyer (77). Keller, in Budapest gebürtig und zuletzt in Rohr-Blankenheim lebend, kam 1958 als Hallenhandball-Nationalspieler Ungarns zu den „Oheios“ nach Solingen und erstmals mit dem Feldhandball in Berührung. Meyer: „Technisch konnte er Dinge, die wir noch nie gesehen hatten. Zum Beispiel den Rückhandwurf.“ Als Mittel- oder Halbstürmer avancierte er auf dem eigentlich fremden Terrain zum Top-Spieler.

Beim 15:14-Finalsieg gegen Grün-Weiß Dankersen am 24. Oktober 1965 vor 35 000 Zuschauern im Wuppertaler Zoo-Stadion erzielte Keller zwei Treffer. Nach seiner aktiven Zeit absolvierte das auch als Badminton-Spieler und Basketballer hoch veranlagte sportliche Multi-Talent eine Trainer-Laufbahn. Stationen waren unter anderem die Bundesliga-Frauen des TSV Bayer Leverkusen und die Männer des Solinger TB. Von den „Oheios“ leben neben Ernie Meyer noch „Büb“ Kreitzberg, Dieter Haag, Dieter Ohoven und Norbert Bennertz. lc

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