Türchen 14

Nektarios Romas sieht noch Luft nach oben – für sich und den TSV

Jubel mit Nektarios Romas (Mitte): Davon reichlich wünschen sich Spieler und TSV-Team im neuen Jahr.
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Jubel mit Nektarios Romas (Mitte): Davon reichlich wünschen sich Spieler und TSV-Team im neuen Jahr.

Türchen Nummer 14 im Adventskalender des ST-Sports mit einem Bezirksliga-Fußballer.

Von Moritz Jonas

Hinter Türchen Nummer 14 unseres sportlichen Adventskalenders, der allmählich schon auf die Zielgerade biegt, verbirgt sich diesmal ein Bezirksliga-Fußballer: Nektarios Romas vom TSV Solingen. Der gelernte offensive Mittelfeldspieler wechselte vor ziemlich genau einem Jahr an die Höher Heide. Seither hat er sich bei seinem neuen Verein bestens eingelebt.

Allerdings auf einer für ihn zunächst nicht ganz gewöhnlichen Position. Seine ersten Einsatzminuten sammelte Romas auf der linken Außenbahn: „Auf dieser Position war zu diesem Zeitpunkt aufgrund von Verletzungen Bedarf, also hat der Trainer mich dort aufgestellt und es hat gut funktioniert“, erklärt Romas angesichts der Aufstellung durch Nils Esslinger. Eigentlich fühlt sich der Deutsch-Grieche eher im offensiven Zentrum heimisch. Deshalb ist auch seine Rückennummer eine eher untypische. Wenn er es sich hätte aussuchen können, würde er jetzt sicher die für einen Spielgestalter hinter den Spitzen obligatorische Nummer 10 tragen. „Aber da ich im Winter gewechselt bin, gab es nicht mehr so viel Auswahl, also habe ich die 14 genommen“, schildert der 19-Jährige. Aber trotz der fehlenden Bedeutung fühle er sich mit seiner neuen Rückennummer mittlerweile sehr wohl.

Ähnlich zufrieden gibt sich der Youngster, der lange Zeit parallel zum Fußball handballerisch bei den Bergischen Panthern unterwegs war, auch mit dem Resümee seines ersten Jahres oberhalb der Nachwuchsklassen: „Ich bin froh, den Sprung zu den Senioren so gut geschafft zu haben.“ Auch wenn er sicher in einigen Punkten noch Luft nach oben habe. Besser gehe es schließlich immer, meint Romas.

Für noch ausbaufähig hält er auch die aktuelle Platzierung seines TSV: „Die letzte Rückrunde war sicher sehr gut, aber gerade jetzt in der Hinrunde haben wir an der ein oder anderen Stelle zu viele Punkte liegen lassen“, bemängelt der Linksfuß, der von der A-Jugend des BV Neukirchen in die Klingenstadt gewechselt war. Aktuell reicht es für den Solinger Bezirksligisten nur zu Platz sechs. „Damit werde ich mich sicher nicht zufriedengeben“, betont Romas. Der Anspruch für die Rückrunde müsse es sein, den Anschluss nach oben nicht zu verlieren und noch ein, zwei Plätze gut zu machen.

Damit würde er auch am liebsten gleich beginnen, denn zum Jahresausklang konnte Romas seiner Mannschaft aufgrund einer Weisheitszahn-Operation nicht auf dem Kunstrasen helfen.

Weshalb er der nun anstehenden Pause bis Ende Februar auch verhalten entgegenblickt: „Es ist auf jeden Fall schön, mal Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen, aber am Ende ist Fußball eben doch die Lieblingsbeschäftigung. Und trotz des Trainings, der Wettbewerbsmodus wird mir definitiv fehlen.“ Zumindest das „Masters“ des SV Solingen am 7. Januar in der Klingenhalle wird für prickelnde Abwechslung vor reichlich Zuschauern sorgen.

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