Fußball

WSV nähert sich nach 1:2 der Abstiegszone

Im Bergischen Land steht der Wuppertaler SV derzeit im Solo für Fußball – an diesem Mittwoch allerdings ohne Erfolg.

Von Jürgen König

Beim FC Wegberg-Beeck unterlag der West-Regionalligist mit 1:2 und nähert sich der Abstiegszone. Der Solinger Marco Königs war dem möglichen zwischenzeitlichen Ausgleich sehr nahe, so aber traf nur Beyhan Ametov zum Endstand. Am Samstag (14 Uhr) kommt es gegen Alemannia Aachen im Stadion am Zoo zum Duell zweier sehr prominenter Clubs.

Zuvor hatte der Westdeutsche Fußballverband der 4. Liga professionelle Strukturen attestiert, wodurch generelle Absagen in dieser Spielklasse zur Eindämmung der Corona-Pandemie nicht vorgesehen seien. Eine gute Nachricht für den WSV gab es auch vor dem Amtsgericht – das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung kann fortgesetzt werden. Der Spielbetrieb wird also weitergeführt, die Zustimmung der Gläubiger zum Insolvenzplan ist der nächste Schritt.

Ein Glanzlicht seiner Karriere erlebte Christoph Kramer mit dem 6:0 (4:0) seiner Mönchengladbacher Borussia in Kiew. Der Solinger bewies einmal mehr verbalen Tiefgang: „Jetzt unterschätzt uns keiner mehr in der Gruppe“, sagte der Weltmeister von 2014 – wohlgemerkt nach einem 2:2 bei Inter Mailand und gegen Real Madrid. Durch das Schützenfest bei Schachtar Donezk ist die Elf vom Niederrhein sogar Gruppen-Erster. Ärgerlich für einen angesichts seines vermeintlich ersten internationalen Treffers zunächst stolzen Kramer war, dass sein abgefälschter Schuss zum 2:0 von der Uefa als Eigentor des gegnerischen Spielers gewertet wurde. Möglicherweise hätte sein Abschluss direkt auf sehenswerte Weise den Weg ins Tor gefunden. Christoph Kramer: „Ich war schon traurig, als mein Name nicht mehr auf der Anzeigetafel stand.“

Kaum eine Rolle spielte der andere Solinger Champions-League-Akteur: Kevin Kampl wurde in der 90. Minute eingewechselt, durfte sich mit RB Leipzig aber über ein wichtiges 2:1 gegen Paris freuen.

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