Fechten

Nachwuchsfechter setzen sich für die Umwelt ein

Der Nachwuchs des Fechtzentrums blickt stolz auf einen Teil der Ausbeute seiner Müllsammelaktion. Die Sofas zerlegten sie beim Transport in ihre Einzelteile. Foto: Falk Spautz
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Der Nachwuchs des Fechtzentrums blickt stolz auf einen Teil der Ausbeute seiner Müllsammelaktion. Die Sofas zerlegten sie beim Transport in ihre Einzelteile.

Bei wild entsorgtem Müll sind sogar drei Sofas und ein Autoreifen dabei

In der Sporthalle darf der Nachwuchs des Fechtzentrums Solingen mit Ausnahme der Kaderathleten nach wie vor nicht trainieren. Einheiten unter freiem Himmel sind jedoch möglich – was die Degentrainer Falk Spautz und Julius Dehn zu einer ganz speziellen Aktion nutzten. „Wir kämpfen weiter“, lautete das Motto, unter dem eine gemeinsame Kampagne mit den Stadtwerken zu Gunsten des Umweltschutzes entstand. So durchkämmten die jungen Fechterinnen und Fechter das Umfeld der Leistungssporthallen der Friedrich-Albert-Lange-Schule, um in einer Müllsammelaktion um die „größte Mülltüte“ zu kämpfen und das Gebiet von wild entsorgtem Müll zu befreien.

Ausbeute der zweistündigen Sammlung ist immens

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Drei Sofas und ein Autoreifen gehörten zu den bemerkenswertesten Fundstücken, die der Fecht-Nachwuchs sammelte. Angesichts der großen Müllmenge herrschte allgemein große Ratlosigkeit, wie es zu einer solchen Wild-Entsorgung in diesem Ausmaß überhaupt kommen konnte. Zwei Stunden dauerte die Sammlung, die Ausbeute war immens. „Wir sind sehr stolz auf das Engagement für die Umwelt und hoffen, bald wieder normales Hallentraining durchführen zu können“, sagt Trainer Julius Dehn.

Derzeit führen die Sportler ihre Trainingseinheiten lediglich auf Distanz und online durch. Es herrscht Zuversicht, dass sich dies bald ändert, denn der Drang nach echten Wettkämpfen sei riesig. Bis dahin allerdings dürfen sich die Fecht-Kids immerhin daran erfreuen, die Klingenstadt nach ihrer Aktion etwas sauberer hinterlassen zu haben. Der große Müllberg ist übrigens in diesen Tagen noch am Kunstrasenplatz an der Adolf-Clarenbach-Straße zu „bewundern“. Von dort wird er selbstverständlich zeitnah fachgerecht entsorgt.

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