Fußball

Nachwuchs begegnet dem Neustart mit grenzenloser Freude

Die Kinder, hier der VfB beim E-Junioren-Turnier von 03 an Pfingsten 2019 mit Valton Nimonaj, hören wieder auf ihre Trainer. Foto: Moritz Alex
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Die Kinder, hier der VfB beim E-Junioren-Turnier von 03 an Pfingsten 2019 mit Valton Nimonaj, hören wieder auf ihre Trainer.

Jugendfußball nimmt in den Vereinen langsam Fahrt auf.

Von Timo Lemmer

Es war wohl der sehnlichste Wunsch der meisten Fußballer, dass zumindest die Nachwuchskicker möglichst bald wieder ihrer Leidenschaft würden nachgehen können. Seit der letzten Aktualisierung der Coronaschutzverordnung ist das möglich: Bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren dürfen sogar schon wieder bis zu 20 Kinder gemeinsam unter freiem Himmel Sport treiben. Bei den Solinger Vereinen sorgt das für Erleichterung, wie eine ST-Umfrage zeigt.

Beim TSV Solingen wurde der Betrieb zu Wochenbeginn ebenso wieder aufgenommen wie beim VfB. Dustin Lau, Sportlicher Leiter der TSV-Jungen, erklärt, dass auch die Älteren wieder ran dürfen: „Hier ist es möglich, in Zweiergruppen, die untereinander fünf Meter Abstand voneinander haben müssen, zu trainieren. Das ist am Anfang auch gar nicht so schlimm, weil es jetzt vor allem erst einmal um die Basics geht.“ 20 ältere Nachwuchsspieler dürfen sich so pro Platzhälfte verteilen, die jüngsten Fußballer können gar schon wieder normalen Trainingsbetrieb abhalten. Lau: „Ich kann auch weiterhin keine Abmeldeflut verzeichnen, vielmehr haben alle darauf gewartet, dass es wieder losgeht.“

Das bestätigt auch Enes Musa, Jugendleiter beim VfB am Bavert: „Wenn es auch nur ein eingeschränkter Betrieb ist: Die Freude ist riesengroß. Unser Fokus liegt ganz klar darauf, den Kindern wieder die Möglichkeit zu geben, sich sportlich zu betätigen und aus dem Corona-Schlaf endlich zu erwachen.“

Die Verantwortung ist stets mit auf dem Platz

Schon in der vergangenen Woche legten die jungen Fußballer am Flockertsholz los. „Die Freude bei Spielern, Eltern und Trainer ist groß“, sagt Thorsten Cramer von Clausbruch. Der Jugendleiter des BV Gräfrath führt weiter aus: „Trotz aller Freude darf man aber nicht aus den Augen verlieren, wie verantwortungsvoll die Aufgabe ist.“ Dabei muss der Verein neben Auflagen und eigenen Sicherheitsansprüchen auch den erhöhten Platzbedarf meistern: Flexibilität bei den Trainingszeiten ist beim BVG Trumpf.

Eine echte Herausforderung sei derweil das Training der über 14-Jährigen: „Die Splittung der Teams, bei denen 14 und 15 Jahre alte Kinder normalerweise zusammen kicken, ist unglücklich.“ Einem gerade 15-Jährigen müsse man diese Regelung erst einmal gut erklären: „Eine jahrgangsbezogene Regelung wäre hier nachvollziehbarer gewesen.“ Trotzdem bleibe als Fazit festzuhalten: „Dem anspruchsvollem Handlungsbedarf zum Trotz überwiegt die Begeisterung, wieder unter freiem Himmel den Ball laufen zu lassen.“

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