Fußball

Nach knappem Scheitern: TSV-Frauen peilen Doppelaufstieg an

Gerne wäre Andrea Mertgen mit ihrem Team schon in diesem Jahr in die Landesliga aufgestiegen. Es reichte knapp nicht. Archivfoto: Kurt Kosler
+
Gerne wäre Andrea Mertgen mit ihrem Team schon in diesem Jahr in die Landesliga aufgestiegen. Es reichte knapp nicht.

Entwicklung im weiblichen Bereich des Solinger Fußballvereins schreitet voran.

Von Timo Lemmer

Bis zuletzt hatten sie gehofft. Schließlich hatten die Frauen des TSV Solingen in der Bezirksliga eine ziemlich saubere Runde gespielt, sich bei 13 Siegen nur drei Niederlagen eingehandelt. Aber: Der Verband beließ es trotz der großzügigen Aufstiegsregelungen bei einem Aufsteiger aus der Solinger Gruppe, die der TSV (Punkteschnitt: 2,44) als Zweiter hinter dem überragenden Sieger aus Mintard (15 Siege, eine Niederlage gegen den TSV) abschloss. Die Zweite der Eintracht kam übrigens mit einem 0,19er-Schnitt als Letzter ins Ziel.

Die Landesliga muss also warten. Aber nicht mehr lange, wenn es nach Andrea Mertgen geht, die in Doppelfunktion tätig ist. „Gut, wenn ich Zweiter geworden bin, will ich natürlich Erster werden“, sagt die 53-Jährige. Zum einen bekleidet Mertgen mit Toska Schreiner und Andreas Rahmede im Einklang die Trainerposition der ersten Mannschaft, zum anderen hat sie als Sportliche Leiterin der Frauen-Abteilung die Gesamt-Entwicklung beim TSV im Blick.

Und die ist im Damen-Bereich positiv, wie zwei Fakten untermauern. Erstens: Mit Sophia Roth und Sabrina Dittmann rücken zwei eigene U17-Spielerinnen in die erste Mannschaft. Zweitens: Neben dem Bezirksliga-Team soll auch die Reserve in der kommenden Saison aufsteigen. „Die Ambitionen sind berechtigt. Der Kader ist recht breit – mit Fabienne Mertgen sowie Sandra Keßeler kommen zwei Spielerinnen quasi neu hinzu. Das Potenzial ist gut, um den Aufstieg in die Bezirksliga zu schaffen.“

An der Seitenlinie werden dabei André Plat und Tony dos Santos das Sagen haben. Besonders wichtig sei es mit Blick auf die Bezirksliga-Elf derweil, „dass alle dabei bleiben“. So muss nur Franziska Sauer berufsbedingt aufhören, Jana Scheffler und Laura Bonekämper waren schon während der Spielzeit ausgeschieden. Die umworbenen Akteure, beispielsweise in der durchschlagskräftigen Offensive oder mit Katrin Ingenhoff im Mittelfeld, bleiben jedenfalls dabei.

Dazu kommt mit der 24-jährigen Sandra Lischewski eine Mittelfeldspielerin aus der Regionalliga-Nord von TSG 07 Burg Gretesch. Und: Eigengewächs Kira Schneider, die drei Jahre bei Bayer Leverkusen war und davor sowohl bei den Sportring-Mädchen als auch bei den Jungen von 03 in Solingen Eindruck hinterlassen hatte, kehrt zurück. Als sie ging, hieß ihr Team noch Sportring, ist inzwischen allerdings unter dem großen Dach des TSV. Mertgen: „Wir fühlen uns wohl.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Leif Deinet glänzt auch ohne Bronzemedaille
Leif Deinet glänzt auch ohne Bronzemedaille
Leif Deinet glänzt auch ohne Bronzemedaille
VfB verpasst das Finale, 03 darf noch hoffen
VfB verpasst das Finale, 03 darf noch hoffen
VfB verpasst das Finale, 03 darf noch hoffen
HSV düpiert Fortuna und trifft auf den Meister
HSV düpiert Fortuna und trifft auf den Meister
HSV düpiert Fortuna und trifft auf den Meister
Sportvereinigung triumphiert im dritten Anlauf
Sportvereinigung triumphiert im dritten Anlauf
Sportvereinigung triumphiert im dritten Anlauf

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare