Tennis

MTV und TSG teilen sich moderne Technik

Freuen sich auf die Kooperation (v.l.): Thorsten Selbach (MTV), Jonas Rischke (MTV), Thomas Kortylewski (TSG), Werner Rischke (MTV), Stefan Hintz (Hauptsponsor) und Vincenzo Saturno (TSG). Foto: Thomas Rademacher
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Freuen sich auf die Kooperation (v.l.): Thorsten Selbach (MTV), Jonas Rischke (MTV), Thomas Kortylewski (TSG), Werner Rischke (MTV), Stefan Hintz (Hauptsponsor) und Vincenzo Saturno (TSG).

Tennis: Der sogenannte Wingfield-Pfosten zeichnet jeden einzelnen Schlag auf

Das Hawk-Eye gehört seit vielen Jahren zum festen Repertoire professioneller Tennisturniere. Es erkennt millimetergenau, wo die Spieler hinschlagen, so dass eine Überprüfung, ob der Ball im Aus oder Feld landet, inzwischen Bestandteil aller großen Matches ist. Nicht ganz so präzise, aber immerhin auf den Zentimeter exakt arbeitet der sogenannte Wingfield-Pfosten, der im Amateurbereich Einzug erhält. Mittels zweier Hochleistungskameras misst die Apparatur, wie hart die Spieler den Ball schlagen, wo er aufprallt und sogar, wie hoch er das Netz überquert. Der Merscheider TV und die TSG Solingen teilen sich die Technik in den kommenden drei Jahren.

„Mit der Anlage lässt sich das Training verbessern und professionalisieren“, weiß MTV-Pressewart Thorsten Selbach. Mittels App können sich die Sportler die Daten nach den Einheiten auf dem Smartphone anzeigen lassen. Auch die Aufzeichnung von Matches zum Gewinn von Leistungsklassen-Punkten ist mittels zusätzlicher Kamera am Courtende möglich. „Das Match wird dann direkt an den Deutschen Tennis-Bund übermittelt“, sagt Selbach, dem die neuen technischen Möglichkeiten auch sichtlich Spaß bereiten.

Gleiches gilt gewiss ebenfalls für Thomas Kortylewski und Vincenzo Saturno von der TSG Solingen. Sie freuen sich, den Wingfield-Pfosten im Winter in der vereinseigenen Halle an der Dingshauser Straße zu installieren. „Der MTV hatte zuerst die Idee, hat aber eben nur eine Außenanlage. Deswegen wurden wir gefragt“, sagt Vereinschef Saturno. Etwa 4500 Euro kostet die Miete der Anlage für drei Jahre. Eine Summe, die Stefan Hintz mit seinem gleichnamigen Handel für Autoteile übernimmt. Der Sponsor ist Mitglied beider Vereinen, für die es ein „schöner Mehrwert sei.“

Laufende Kosten entstehen bei der Anlage nur durch die Internetleitung und den Strom. So bietet der MTV die Nutzung kostenlos an. Bei der TSG ist das noch unklar. „Wir überlegen, ob wir eine Pauschale nehmen oder zwischen Mitgliedern und Gästen unterscheiden“, sagt Abteilungsleiter Kortylewski. Grund: In der TSG-Halle spielen in den Wintermonaten zahlreiche Nicht-Mitglieder.

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