Leichtathletik

Mit Weckmann, Nikolaus – und 2G

Beim Start des Nikolauslaufs an der Wupperbrücke in Glüder war den Teilnehmern die Vorfreude ins Gesicht geschrieben. Foto: Christian Beier
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Beim Start des Nikolauslaufs an der Wupperbrücke in Glüder war den Teilnehmern die Vorfreude ins Gesicht geschrieben.

SLC-Lauf für die „Kette“

Von Daniel Bernards

Der Nikolaus-Freundschaftslauf des Solinger Leichtathletik-Clubs konnte dank konsequenter Umsetzung der 2G-Regel wieder weitestgehend in klassischer und gewohnter Form durchgeführt werden. Nachdem er im vergangenen Jahr als offizielle Veranstaltung ausfallen musste, gab es nun den sehr beliebten läuferischen Jahresausklang im Advent – einschließlich der Anwesenheit des von Ingo Mohr verkörperten Nikolaus’ als auch der frisch gebackenen Weckmänner als Belohnung hinterher.

Kleinere Einschränkungen gab es dennoch: Es wurde aufgerufen, „versetzt“ zu laufen, zudem im Zielbereich Masken zu tragen. Der SLC-Vorsitzende Uwe Ludwig zeigte sich mit der Resonanz der 45. Auflage des von Ina und Klaus Wester initiierten Traditionslaufs ohne Wettkampfcharakter zufrieden: „Insgesamt haben wir etwa 90 Teilnehmer, davon ungefähr 70 Läuferinnen und Läufer gezählt.“ Angesichts der angespannten Lage sei man dieses Jahr sehr unsicher gewesen, wie der Lauf angenommen wird: „Von 20 bis 200 Teilnehmern war alles drin. Zugute ist uns sicher gekommen, dass die äußeren Bedingungen sehr läuferfreundlich waren“, sagte Ludwig.

Sicher nicht nur für ihn die wichtigste Botschaft: „Für die ST-Aktion Kette der helfenden Hände wird erneut ein guter Betrag herumkommen.“ Dafür hätten auch Privatspenden gesorgt, zum Teil von Passanten, die das Helferteam im „Kassenwagen“ ansprachen und spontan spendeten.

Mit Inga Hundeborn und Markus Nett begaben sich auch zwei Sportler auf den Kurs um die Sengbachtalsperre, die das Solinger Laufgeschehen in den letzten beiden Jahrzehnten maßgeblich geprägt haben und die, wenn es eben geht, immer wieder vorbeikommen. Das erste Mal dabei war hingegen Simon Dresen: „Meine Eltern haben mich überredet“, erzählte dieser nach geglücktem Debüt auf den knapp zehn Kilometern. Das Fazit: „Eine kleine, aber sehr familiäre Veranstaltung.“

Der Gräfrather Frank Hofmann ist bereits seit einigen Jahren treuer Gast, erinnert sich noch sehr genau an den ersten Start „bei Schnee und Eis“. In diesem Jahr genoss er die Teilnahme jedoch aus einem anderen Grund: „Gerade bei den Läufen ist enorm viel ausgefallen.“ So habe der 53-jährige passionierte Marathonläufer nur an virtuellen Veranstaltungen teilnehmen können und freute sich umso mehr, dass wenigstens das „sportliche Ritual zum Jahresausklang“ über die Bühne ging.

Dass dieses wieder möglich gemacht wurde, dafür sorgten auch zahlreiche Helferinnen und Helfer aus dem Vereinsumfeld: „Die werden oft vergessen – aber ohne die geht es einfach nicht“, hob Uwe Ludwig deren Bedeutung bewusst hervor.

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