Sportlicher Adventskalender

Mister Volleyball – mit erfolgreichen Stationen im Fußball und Tennis

Berthold Hloschek als Zuspieler im Volleys-Trikot mit der Nummer 8 – er hat den Volleyball in Solingen geprägt.
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Berthold Hloschek als Zuspieler im Volleys-Trikot mit der Nummer 8 – er hat den Volleyball in Solingen geprägt.

Türchen Nummer 8 im Adventskalender des ST-Sports mit Volleys-Routinier Berthold Hloschek.

Von Jürgen König

Volleyball in Solingen – das ist Berthold Hloschek. Gerade erst hat er mit seinen Teamkollegen der Volleys die Deutsche Meisterschaft der Ü73 in der Klingenstadt bestens ausgerichtet, aber auch in anderen Sportarten bereits für Furore gesorgt. Dass er die Rückennummer 8 trägt, spielt keine besonders große Rolle. „Ein Mannschaftskollege hatte eine besondere Verbindung zur 7, da habe ich meine bis dahin vertraute Zahl gerne abgegeben“, klärt Hloschek auf, dass er diese Zahl aufgrund seines Geburtstags gerne getragen hat – der jährte sich an diesem Mittwoch zum 78. Mal, da gratulieren wir natürlich noch herzlich.

Aus einer sporttreibenden Hobbygruppe mit seiner Ehefrau Sigrid heraus schuf und prägte Berthold Hloschek den organisierten Volleyballsport. Unter anderem mit viel Nachwuchs – zeitweise über 20 Mannschaften – und großen Erfolgen auch auf nationaler Ebene. Dies gelang in der TSG, wo er die Abteilung leitete und auch im Hauptvorstand als 2. Vorsitzender mitwirkte. „Bereits die Anfänge haben sehr viel Spaß gemacht“, erinnert er sich positiv, auch wenn es parallel zum Job als Goldschmied – sein mehr als 60-jähriges Wirken stellten wir gerade vor – durchaus anstrengend war. Doch die Freude im Sport und das angenehme Ambiente, irgendwie gehörten alle Hloscheks als Familienunternehmen dazu, gaben die nötige Kraft. Das sollte lange so bleiben.

Auch bei den Volleys als Nachfolger der TSG-Abteilung stellte er sein Wissen in den Dienst des Vereins. Und da ging es immerhin zwei Jahre lang sogar auf Erstliga-Niveau mit dem notwendigen professionellen Denken zur Sache. Die Harmonie und das Familiäre seien damals in den Hintergrund getreten, der Druck zu groß gewesen. „Heute bewegt sich das Ganze auf breiter Basis gut“, kann Hloschek beim Mix von Hobby und Wettkampf sogar trotz Pandemie auf einen Mitgliederzuwachs verweisen.

Sein eigenes Team ist ein Mosaikstein, er selbst greift in diesen Tagen nach einer bestens verlaufenen Hüftoperation vor sechs Wochen wieder ein. „Ich war immer der Zuspieler, und Manni mein Paradeangreifer“, sagt Berthold Hloschek mit Blick auf Manfred Fuchs. Gemeinsam wurde man mit den „Oldies“ drei Mal Deutscher Meister, teilweise kennt man sich seit über 40 Jahren. Inzwischen über ganz Deutschland verteilt, stellen die nationalen Titelkämpfe dann ein Treffen mit Urlaubscharakter dar – inklusive der nötigen Portion Ehrgeiz. „Vor Corona waren es in Minden oder Berlin Events mit 1500 Sportlerinnen und Sportlern in etlichen Altersklassen, die in zehn und mehr Hallen gespielt haben.“

Einmal pro Woche treffen sich die Routiniers zum Training, was Hloschek nicht genug war. So ist er parallel auch im Tennis aktiv, nach den Anfängen bei der TSG schlägt er mittlerweile für den Wiescheider TC auf. Mit weißer Weste an Position eins ging es für ihn im Sommer in die Niederrheinliga der Herren 75 hoch.

In früheren Jahren spielte aber der Fußball die Hauptrolle, 350 Spiele standen letztlich für den traditionsreichen SSC 95/98 in der Statistik. In der Landesliga sorgte er an der Seite des legendären Torjägers Friedhelm Thomas für Furore, brachte seine Fähigkeiten für zwei Jahre auch mal bei den Sportfreunden Widdert ein. Im tschechischen Brünn geboren, hat er mit großem Interesse die Verpflichtung von Landsmann Adam Hlozek durch Bayer Leverkusen verfolgt – genau so schrieb sich der Solinger früher auch. Folglich will Berthold Hloschek recherchieren, ob es eine Verbindung zum Fußball-Ass gibt. Und sich ansonsten den sportlichen Hobbys und ein paar Stunden Arbeit hingeben. „Das hält mich top-fit.“

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