Blick über den Zaun

Minuten fehlen fürs direkte Duell der Leuchttürme

Kevin Kampl (r.) hatte es immer wieder mit Gladbachs Breel Embolo zu tun – nicht aber mit Christoph Kramer. Foto: Martin Meissner/dpa
+
Kevin Kampl (r.) hatte es immer wieder mit Gladbachs Breel Embolo zu tun – nicht aber mit Christoph Kramer.

Fußballerischer Blick über den Zaun: Spielbetrieb in der Regionalliga wird fortgeführt.

Von Fabian Herzog

Das direkte Aufeinandertreffen auf dem Spielfeld verpassten sie um wenige Zeigerumdrehungen. Während Kevin Kampl bei RB Leipzig von Beginn an im Mönchengladbacher Borussia-Park aufgelaufen war, aber nach 66 Minuten ausgewechselt wurde, nahm Christoph Kramer die Jokerrolle ein. Zwecks Belastungssteuerung betrat der zweite Solinger Bundesligaprofi sieben Minuten später den Rasen und verließ diesen am Ende als Sieger. Kramer und Kollegen gewannen mit 1:0 (1:0) und stießen Kampl und Co. von der Tabellenspitze.

Für die beiden Leuchttürme des Klingenstadt-Fußballs geht’s unter der Woche direkt wieder in der Champions League weiter. Kramer muss am Dienstag in Kiew bei Schachtar Donezk ran, Kampl am Mittwoch in der Neuauflage des Halbfinales der Vorsaison gegen Paris St. Germain.

Auch der Wuppertaler SV wird an diesem Mittwoch wieder im Einsatz sein – denn die Fußball-Regionalliga wurde am Montagnachmittag offiziell als „Spielklasse mit professionellen Strukturen“ eingestuft. Angesetzt ist das Spiel beim FC Wegberg-Beeck, wo Marco Königs und Co. mit einer Menge Wut im Bauch antreten dürften. Schließlich handelten sie sich am Wochenende beim bisherigen Schlusslicht VfB Homberg eine völlig unnötige Niederlage ein. Nach dem 1:2 (1:1) stellte der Solinger Angreifer enttäuscht fest: „Das Ergebnis haben wir uns selbst zuzuschreiben.“ Königs hatte die Homberger Führung durch den früheren Liverpool-Angreifer Samed Yesil umgehend ausgeglichen und sein viertes Saisontor erzielt. Eine Viertelstunde vor Schluss kassierten die Bergischen aber den entscheidenden Treffer.

Ein spätes Tor ließ Leander Goralski dagegen jubeln. Der Solinger Innenverteidiger, der vor dieser Saison zu Rot-Weiß Oberhausen gewechselt ist, bewies mit seinem Team beim 3:3 (0:1) gegen den SC Wiedenbrück große Moral und kam dreimal nach Rückständen zurück. „Es war aber mehr drin“, sagte Goralski.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Unding: Amateur- und Jugendsportler vor nächster Pause
Unding: Amateur- und Jugendsportler vor nächster Pause
Unding: Amateur- und Jugendsportler vor nächster Pause
BHC: Vorbereitung ist diesmal besonders spannend
BHC: Vorbereitung ist diesmal besonders spannend
BHC: Vorbereitung ist diesmal besonders spannend
Alligators nehmen eindrucksvoll Revanche
Alligators nehmen eindrucksvoll Revanche
Alligators nehmen eindrucksvoll Revanche
Mit Trotz und Optimismus in die neue Saison
Mit Trotz und Optimismus in die neue Saison
Mit Trotz und Optimismus in die neue Saison

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare