Sportlicher Adventskalender

Matteo Agrusa widmet der Zahl sogar ein Tattoo

Ist stolz auf seine Rückennummer: Matteo Agrusa. Foto: Agrusa
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Ist stolz auf seine Rückennummer: Matteo Agrusa.

Der VfB-Fußballer steckt hinter Türchen Nummer 18.

Von Timo Lemmer

Zwar hatte Matteo Agrusa schon mit 19 Jahren unter Karsten Ditscheid in der Landesliga aufhorchen lassen und seine Leistungen bei Stammverein VfB Solingen in den folgenden Bezirksliga-Jahren auch untermauert. Doch als der kleine 1,70-Meter-Edeltechniker im Sommer 2015 mal etwas Neues ausprobieren wollte, trauten ihm die wenigsten den großen Durchbruch zu. So erinnert sich Agrusa heute, und stuft rückblickend ein: Es brach fußballerisch seine beste Zeit an.

Denn beim 1. FC Monheim, wohin ihn Kumpel Eray Bastas gelockt hatte, begannen die erfolgreichen Jahre. Als Torschütze und Vorlagengeber vom Dienst tütete Agrusa in seiner ersten Spielzeit am Rhein den Bezirksliga-Titel maßgeblich mit ein. Im folgenden Jahr dominierte die Mannschaft dann auch die Landesliga – erneuter Aufstieg, und abermals mit dem Solinger als Dauer-Assistgeber. Und auch das dann folgende, erste Oberliga-Jahr verlief für Agrusa prima. Weil ihm Trainer Dennis Ruess zu Beginn die 18 gegeben hatte – Agrusa: „Das passte ganz gut, in der Jugend hatte ich bei Fortuna Düsseldorf immer die 8“ –, hält Agrusa die Zahl heute in Erinnerung an seine bislang beste Fußball-Zeit fest.

Agrusa kam im Januar 2019 gereift zurück zum VfB. Das letzte halbe Jahr in Monheim war zwar schwierig, davor aber eilte der Mann mit feinem Fuß und gutem Auge drei Jahre lang von Erfolg zu Erfolg. Das hat Agrusa sportlich erwachsen werden lassen, sein Herzensverein hat einen gestandenen Kicker zurückbekommen – der immer noch erst 28 Jahre alt ist, obwohl er schon ewig im Solinger Fußball unterwegs ist. „Man wird ja allmählich langsamer“, flachst Agrusa, den zuletzt immer wieder „Wehwehchen“ zurückgeworfen hatten.

Wenn es aber weitergeht, ist er topfit. Und felsenfest davon überzeugt, dass der VfB diesmal Landesligist bleibt – anders, als bei seinem Premierenjahr mit 19. Da trug er noch die 8. Inzwischen will Matteo Agrusa die 18 nicht mehr hergeben. Mehr noch - sie immer bei sich tragen: „Sobald Corona vorbei ist, gibt es definitiv ein neues Tattoo, und die 18 wird mit dabei sein. Vielleicht auf die Achillesferse oder den Oberschenkel.“

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