Die Woche im Sport von Jürgen König

Sie machen Schlagzeilen im Solinger Spitzensport

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juergen.koenig@solinger-tageblatt.de

Schon oft haben wir die Breite im Solinger Sport gelobt.

Die ist unter anderem dadurch gewährleistet, dass es neben den „normalen“ Sportarten wie Fußball, Handball & Co. auch in der TV-Öffentlichkeit nicht so präsente gibt. Baseball, Football oder Schach – und das in der Klingenstadt auf hohem Niveau. Hinzu kommt die Eissporthalle, die normalerweise dem um seine Existenz ringenden Eishockeysport die Bühne bereitet. Was Solingen in der Spitze zu bieten hat, wurde in dieser Woche trotz der Corona-Leere anhand einiger Personalien deutlich.

Michael Kölker: Der Unternehmer sorgte mit der Vorstellung seines so gut wie fertiggestellten Leistungszentrums für die Haupt-Schlagzeile unserer Dienstag-Ausgabe. Der Chef von Forst Technologie, der neben dem Bergischen HC auch andere Spitzenteams wie die SG im Bundesliga-Schach oder den TC Ohligs im Tennis fördert, steht für die größte private Sport-Investition der Klingenstadt überhaupt. Im Team mit Max Ramota (Sport) und Maike Gässler-Dörr (Kaufmännisches) soll es in Richtung Frauen-Handball-Bundesliga gehen – darüber hinaus will man der Jugend den Weg ins Leben bahnen. Mehr geht nicht!

Lukas Stutzke: Spät kam die Meldung am Dienstag, dass der Bergische HC nicht nur mit David Schmidt bei der umstrittenen Handball-Weltmeisterschaft in Ägypten vertreten sein würde, sondern auch durch den 23-Jährigen. Die Nominierungen fürs deutsche Team – wie auch die von Max Darj (Schweden), Arnor Gunnarsson (Island), Maciej Majdzinski (Polen) – sind Beweis für die immense Qualität der Löwen. Woran Trainer Sebastian Hinze ebenso seinen Anteil hat wie „Macher“ Jörg Föste. Dieser sieht seinen BHC nicht mehr nur als Sprungbrett, sondern als einen Verein, der Perspektiven bieten kann. Recht hat er!

Tomas Babak und Tomas Mrkva: Das BHC-Duo musste die WM ebenso sausen lassen wie Gary Hines vom HSV Gräfrath, Tschechien und die USA zollten zahlreichen Corona-Fällen in ihren Lagern Tribut. Das Trio hätte gerne darauf verzichtet, die Titelstory unserer Donnerstag-Ausgabe entsprechend zu prägen. Aber der Sport im Jahr 2021 bleibt wie der im Vorjahr fragil. Dass Kairo sogar die WM – ausgerechnet in der Pandemie auf 32 Teams aufgebläht – mit Zuschauern haben wollte, passt nicht zur Aktualität. Wenn die „Blase“ hingegen einmal steht, sollten Titelkämpfe möglich sein, die doch noch sportliches Interesse hervorrufen. Von daher: Eine Chance für die WM!

Saskia Käs: Die Triathletin weiß schon gar nicht mehr, wie sich ein Wettkampf oder Trainingslager anfühlt – ihre gute Laune bewahrt sie sich dennoch. Wohl auch dank der Tatsache, dass die Stadt ihr als Profisportlerin Schwimmtraining im Klingenbad ermöglicht. Klasse Aktion!

Luca Münzenberger: Seine Weltmeisterschaft hat der 18-Jährige gerade hinter sich gebracht. Kam mit dem U20-Eishockey-Team erstmalig in Deutschlands Historie ins Viertelfinale und bei uns als Aufmacher in die Freitag-Zeitung. Der Solinger erzählte von seinen Plänen – sportlich wie beruflich. Und zeigt an seinem eigenen Beispiel auf, wie wichtig Eissporthallen sind. Denn das Rüstzeug für seinen heutigen Job bei den Kölner Haien hat der Verteidiger beim EC Bergisch Land erhalten. Lohnenswerte Arbeit!

Und das gilt für alles hier Erwähnte. Sie machen trotz des Corona-Damoklesschwert einen Spitzen-Job für Solingen.

TOP Fußballer von FC Britannia und Post SV lassen sich in ihrem Engagement von Corona nicht bremsen.

FLOP Sport-Lockdown: Die Befürchtung wächst von Tag zu Tag, dass auch im Februar neben dem Profisport nichts über die Bühne gehen wird. Planungen einiger Sportarten zeigen es auf.

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