Fechten

Löhr und Meier sehnen die Gefechte herbei

Kassian Meier (v. l.), Daniel Certa, Lisa Marie Löhr und Thomas Schönauen halten in schwierigen Zeiten zusammen. Foto: Fechtzentrum/kd
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Kassian Meier (v. l.), Daniel Certa, Lisa Marie Löhr und Thomas Schönauen halten in schwierigen Zeiten zusammen.

Der Fechtbetrieb ruht.

Von Jürgen König

Die Teilnahme an der Europameisterschaft im vergangenen Jahr liegt schon eine gefühlte Ewigkeit hinter den Fecht-Talenten des Kontinents. So auch für Lisa Marie Löhr und Kassian Meier, die seinerzeit im kroatischen Porec die Farben des Fechtzentrums vertraten. „Ich mag des Flair der Wettkämpfe grundsätzlich sehr, ob im In- oder Ausland“, sagt Löhr zu den Turnieren, die derzeit auf Eis liegen, was für die Aktiven ein großes Defizit in vielerlei Hinsicht bedeute.

Die Degenfechterin nutzt die Starts ansonsten zu unterschiedlichen Zwecken – auf Landesebene beispielsweise zum Training, aber auch zur Qualifikation für nationale Turniere. Lisa Marie Löhr vermisst über das rein Sportliche hinaus den Austausch zu anderen Fechterinnen, Vereinen und Nationen, der immer wieder schön sei.

Was Kassian Meier bestätigen kann. „Ich liebe es, mich mit anderen Fechtern zu vergleichen. Deshalb sind Turniere für mich das Wichtigste“, freut sich der Degenfechter im Idealfall stets über das Gefühl, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt hat. Wobei auch Niederlagen nicht als vertan angesehen werden. Meier: „Aus denen – je härter, desto besser – lerne ich am meisten. Durch sie erkenne ich meine Schwächen und kann an ihnen arbeiten.“ Nicht nur Lisa Marie Löhr und Kassian Meier wären folglich glücklich über den Neustart, sondern auch die Vereine, die wie das Fechtzentrum auf die Ausrichtung beeindruckender Turnier verzichten müssen. Und das fehlt der Leistungsspitze Woche für Woche.

„Derzeit bleibt den Sportlerinnen und Sportlern das häusliche Training, um sich fit zu halten“, weiß Daniel Certa um die besondere Herausforderung. „Wir haben die Hoffnung, dass in absehbarer Zeit wieder Vereinstraining und Turniere stattfinden können“, sagt der Vorsitzende des Fechtzentrums.

Partnerschaft mit Schönauen bekräftigt

Certa freut sich folglich umso mehr darüber, dass die Partnerschaft zum Autohaus Schönauen auch in diesen schwierigen Zeiten bekräftigt wurde. Der Vereinschef und Thomas Schönauen können es kaum erwarten, dass der Fechtbus bald wieder Athleten, Trainer und Betreuer zu ihren Einsätzen auf der Planche bringt. Sobald es die allgemeine Lage zulässt, soll der Fechtverein bei Schönauen an der Kottendorfer Straße in Ohligs zudem seinen Sport vor Publikum präsentieren.

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