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BHC liefert in der zweiten Hälfte ein „Versprechen für die Zukunft“

Yannick Fraatz – hier auf dem Weg zum 18:18, nachdem er den Ball stibitzt hat – bot erneut eine starke Leistung auf der rechten Außenbahn.
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Yannick Fraatz – hier auf dem Weg zum 18:18, nachdem er den Ball stibitzt hat – bot erneut eine starke Leistung auf der rechten Außenbahn.

Zum Schluss fehlt auch die Cleverness

Von Thomas Rademacher

So dicht dran waren die Bergischen in Mannheim noch nie. Hätte der BHC seine starke Vorstellung in der zweiten Hälfte mit einem Punkt gekrönt, die Stimmung wäre bei allen Beteiligten hervorragend gewesen. So war eine gewisse Leere nach dem knappen 23:24 spürbar. „Es ist eine sehr, sehr bittere Niederlage, die auch schwer zu ertragen ist. Das gilt nach der starken zweiten Halbzeit insbesondere“, räumte Jörg Föste ein. „Es schlagen zwei Herzen in unserer Brust, denn die zweite Hälfte war gleichzeitig ein großes Versprechen für die Zukunft. Was unsere junge Mannschaft hier den Rhein-Neckar Löwen abverlangt hat, war nicht nur aller Ehren wert, sondern darauf können wir stolz sein.“

Auch Sebastian Hinze lobte sein Team für die Wende nach dem 9:13-Pausenrückstand. „Vor allem mit Tomas Babak und Lukas Stutzke haben wir im Angriff sehr mutig agiert“, sagte der Trainer. „Wir haben es geschafft, das Spiel zu drehen, waren aber am Ende leider nicht clever genug, etwas mitzunehmen.“

Mit der ersten Hälfte war der Coach freilich nicht ganz so einverstanden. „Wir haben offensiv nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und haben durch die anfangs frei vergebenen Bälle eine große Unsicherheit im Angriffsspiel drin gehabt“, meinte der 41-Jährige. „Defensiv haben wir es auch da schon gut gelöst.“

Dass trotz des Rückstands in Mannheim noch etwas drin sein würde, hatte vor allem Föste bereits zur Pause gespürt. „Die Rhein-Neckar Löwen haben gezeigt, dass sie derzeit verwundbar sind. Sie hätten schließlich auch zur Pause schon deutlich höher führen können“, fand der Geschäftsführer.

Und Yannick Fraatz, der auf der rechten Außenbahn sechs Treffer erzielte, meinte: „Unser Anspruch ist immer, das Beste aus jedem Spiel zu machen. In der ersten Hälfte fehlten bei uns im Kopf aber vielleicht fünf oder zehn Prozent. Nach der Pause hat es sich dann aber richtig gut angefühlt. Wir haben mit ganz viel Mut gespielt.“ Dass es trotzdem nicht zu etwas Zählbarem genügte, hinterließ auch bei Fraatz Leere.

Spielbericht: Noch bleiben die Mannheimer Könige der Löwen

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