Fußball

Leidenschaftlich kämpfende Solingerinnen haben keine Chance

Die Aufderhöherinnen, wie hier Lena Schmitz, gaben alles, doch oft waren ihnen die Gäste einen Schritt voraus.
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Die Aufderhöherinnen, wie hier Lena Schmitz, gaben alles, doch oft waren ihnen die Gäste einen Schritt voraus.

In der ersten Runde des Niederrheinpokals verliert der TSV gegen Borussia Mönchengladbach 0:9 (0:6).

Von Moritz Jonas

Solingen. In der ersten Runde des Niederrheinpokals bekamen es die Frauen des TSV Solingen mit einem echten Hochkaräter zu tun. Borussia Mönchengladbach gastierte an der Neuenkamper Straße. Nach einem guten Beginn der Solingerinnen setzte sich aber gerade gegen Ende der ersten Halbzeit die Klasse der in der Regionalliga spielenden Gäste durch.

Zunächst erschien es wie der perfekte Rahmen für einen Pokal-Fight des TSV – eine ordentliche Zuschauerkulisse, bestes Wetter und hoch motivierte Spielerinnen aufseiten des Gastgebers. TSV-Trainer René Langer beschrieb es als echtes Highlight-Spiel, was er und seine Mannschaft in jedem Fall genießen wollten.

Zu genießen gab es allerdings wenig, denn die Akteure des TSV waren gleich vom Start weg in der Defensive gefordert. Vor allem in den ersten 20 Minuten boten sie den Fohlen aber einen aufopferungsvollen Kampf. Sie versuchten sich in jeden Ball und jedes Laufduell reinzukämpfen – mit Erfolg. Auch die Torhüterin des TSV, Vivien Gutscher, rettete in dieser Phase zweimal glänzend.

Sinnbildlich für den Ehrgeiz war allen voran Mittelfeldspielerin Kira Schneider. Sie war bereits nach fünf Minuten unglücklich umgeknickt und spielte dennoch weiter, bevor sie 20 Minuten später doch verletzt runter musste. Auch Linksverteidigerin Lucie Kurth zeigte ein sehr gutes Spiel und konnte insbesondere in der Anfangsphase einige Duelle für sich entscheiden.

In der Folge mangelte es allerdings an Entlastung, so dass die Führung der Gladbacherinnen nicht mehr abzuwenden war. Es dauerte allerdings wiederum eine Viertelstunde, ehe sie das zweite Tor in der 35. Minute folgen ließen. Kurz vor der Pause schenkten die Borussen dem Landeliga-Neuling aber gleich vier Treffer in fünf Minuten ein „Das hat natürlich reingehauen, da hat sich die Klasse des Gegners gezeigt“, befand Langer.

Trotz des Nackenschlags kamen die Aufderhöher gut aus der Pause und hatten durch Veronika Reindl ihre beste Torgelegenheit. Der Ball ging jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei. Generell sei Langer mit dem Start der beiden Hälften sehr zufrieden gewesen. Am Ende stand aber ein deutliches 9:0 für die Gäste vom Niederrhein. Langer war dennoch voll des Lobes für seine Spielerinnen: „Mit einer echt jungen Mannschaft haben wir phasenweise eine sehr gute Partie gegen einen hochklassigen Gegner gezeigt. Die Mädchen können stolz auf sich sein. Das war Werbung für den Solinger Frauenfußball.“

TSV: Gutscher; Westmeier, Plähn, Ingenhoff, Bialuch (46. Riemen), Kurth, Di Donato, Reindl, Schmitz (69. Zilian), Böning, Schneider (22. Lischewski, 75. Günther)

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