Leichtathletik

Leichtathleten trainieren in Coronazeiten individuell und kreativ

Zum großen Sprung setzt der Nachwuchs des SLC in diesen Tagen mit kreativem Training an. Foto: SLC
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Zum großen Sprung setzt der Nachwuchs des SLC in diesen Tagen mit kreativem Training an.

Zuwachs für den Solinger LC, Sprinter Jan Garweg kommt von der LG Remscheid.

Trotz der derzeitigen Lage und der coronabedingten Aussetzung des Trainingsbetriebes schaut der Solinger Leichtathletikclub positiv in die Zukunft. Anlass dafür bieten nicht nur Alternativen zum Gruppentraining, sondern auch die personelle Situation kurz vor dem Ende der Wechselfrist.

Denn Leistungsträger wie Maximilian Kremser und Leif Deinet konnten gehalten werden. Darüber hinaus gibt es Neuzugänge, von denen sich einer in der überregionalen Szene bereits einen Namen gemacht hat: Mit Jan Garweg kommt ein U20-Athlet aus Remscheid, der vor allem auf der 200- und 400-Meter-Strecke zu Hause ist und auf diesen Distanzen schon mehrfach vordere Plätze bei Landesmeisterschaften erzielen konnte. Er verstärkt das Jugend- und Erwachsenenteam von Detlef Steigerwald, während die vom Solinger Nachbarverein WMTV wechselnde Fals-Schülerin Emilia Klein sich in der Gruppe von SLC-Nachwuchstrainer Sebastian Thelen wiederfinden wird, der wiederum kurz vor Ende seiner Ausbildung zum B-Trainer steht.

Gruppentraining können allerdings weder Thelen noch die anderen SLC-Trainer in diesen Wochen anbieten. Nicht in der Halle und auch nicht auf der Laufbahn. Während die Älteren, wie schon beim ersten Lockdown, individuell und online trainieren, hat sich der Verein noch etwas Besonderes für die jüngeren Schülergruppen U8 und U12 ausgedacht: Vom Trainerteam werden „Challenges“ aufgegeben, die von den Athleten zu Hause durchgeführt und beim nächsten „normalen“ Training mit Medaillen belohnt werden. Ein Beispiel für eine solche Challenge ist der Standweitsprung über eine selbst angefertigte Hürde.

Ins positive Vereinsbild passt, dass Nachwuchshoffnung Leif Deinet (U18) mit nur einem Wettkampf den Sprung in den Landeskader bestätigte und mit seiner 200-Meter-Zeit von 22,35 Sekunden Platz zwölf in der deutschen Bestenliste der U20 belegt. Maximilian Kremser, Spezialist der Stadionrunde, hofft im nächsten Jahr auf eine wieder reguläre Leichtathletik-Saison – und dann auf die Deutschen Meisterschaften sowie im Optimalfall auf die U23-Europameisterschaften im norwegischen Bergen. db

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