Leichtathletik

Leichtathleten sind erfolgreich wieder ins Training eingestiegen

Als Spitzenathlet war Maximilian Kremser mit einer Ausnahme schon vor der Eröffnung der Sportanlagen aktiv. Archivfoto: Wolfgang Birkenstock
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Als Spitzenathlet war Maximilian Kremser mit einer Ausnahme schon vor der Eröffnung der Sportanlagen aktiv.

Während der Solinger LC seit einer Woche wieder aktiv ist, beginnt der TSV Aufderhöhe an diesem Montag.

Von Daniel Bernards

Die gute Nachricht vorneweg: Training in einer Reihe von Sportarten ist wieder möglich. Die Aufgabe jedoch bleibt, die Einheiten an die gesetzlichen Bestimmungen anzupassen. Die Leichtathleten des Solinger LC haben jedenfalls beschlossen, wieder loszulegen. Gleichzeitig veröffentlichte der Vorstand sein Konzept für den Wiedereinstieg.

Dass es nun nicht gleich wieder mit voller Kraft losgehen könne, sei dem SLC bewusst. Höchsten Stellenwert, so heißt es im öffentlichen Konzept des Vereins, habe „die Gesundheit aller Vereinsmitglieder und Kursteilnehmer“. So ist die neue Normalität der Corona-Zeit dann auch überall spürbar. Wichtigste Vorgabe für die Trainingsgruppen bleibt der Abstand von 1,5 Metern, dementsprechend muss die Gruppengröße angepasst werden. Vor jedem Training findet eine Handdesinfektion statt – Zuschauerbesuche beim Training auf der wiedereröffneten Herbert-Schade-Anlage sind nicht gestattet. Die Umkleiden bleiben ebenso geschlossen wie der Umgang mit technischen Geräten vermieden wird.

Was das für die SLC-Leichtathleten im Klartext heißt, konkretisiert Abteilungsleiter Joachim Kremser: „Auf Techniktraining mit Geräten, heißt Speerwurf oder Hochsprung, müssen wir derzeit verzichten.“ Zudem gebe es neue, „individuelle Trainingsgrößen“. Insgesamt würden die entzerrten Gruppen dadurch kleiner – aber durch die größere Anzahl ergebe sich für das SLC-Trainerteam „mehr Arbeit“. Sehr streng gehe man gegen Verstöße, vor allem des Abstandsgebotes, vor: „Dann wird das Training für den Einzelnen abgebrochen und es erfolgt eine temporäre Suspendierung.“

Ausnahmegenehmigung: Kremser durfte schon früher ran

Schon vor Eröffnung der Anlage durfte der nationale Spitzenathlet Maximilian Kremser diese wieder nutzen. Kremser junior hatte seit dem 20. April eine Sondergenehmigung der Stadt, dort alleine oder zu zweit mit Trainer Detlef Steigerwald zu trainieren. So ist der 400-Meter-Spezialist trotz der Umstände gut in Form und hofft, dass die Deutschen Meisterschaften dieses Jahr mit ihm als Teilnehmer noch stattfinden.

In NRW werden allerdings bis Ende August keine Wettkämpfe mehr ausgetragen, wie der Landesverband verlautbarte. Beim SLC-Vorstand ist man indes froh, dass dank der Konzeptarbeit nicht nur die Leichtathletik, sondern auch der Tennisbetrieb wieder loslegen durfte. Frühzeitig, so der Vorsitzende Uwe Ludwig, sei man in die Vorbereitung gegangen: „Wir haben uns rechtzeitig um genügend Desinfektionsmittel, Masken und Handschuhe für die Übungsleiter gekümmert.“

Die Leichtathleten des TSV Aufderhöhe legen an diesem Montag mit dem Training los. Auch der Verein hat ein Konzept erarbeitet, an das sich die Mitglieder zu halten haben.

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