Sportlicher Adventskalender

Lea Büttgenbach trägt die begehrteste Football-Nummer

Lea Büttgenbach hat viel Spaß bei ihrem Sport, der in dieser Saison einen großen Team-Erfolg bescherte
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Lea Büttgenbach hat viel Spaß bei ihrem Sport, der in dieser Saison einen großen Team-Erfolg bescherte.

Türchen Nummer 12 im Adventskalender des ST-Sports mit einer Spielerin der Paladins.

Von Jürgen König

Dass die Trikotnummer 12 durch den American Football abgedeckt wird, verwundert nicht wirklich. Schließlich trägt Superstar Tom Brady diese Zahl. „Er ist richtig cool“, sagt die Frau, die wir mit dem heutigen Adventskalender-Türchen vorstellen: Lea Büttgenbach. Zu gerne hätte sie den Quarterback der Tampa Bay Buccaneers zuletzt live gesehen, als das Spiel der National Football League gegen die Seattle Seahawks (21:16) in München eine unfassbare Resonanz auslöste. „An die Karten war sehr schwer heranzukommen, aber wir haben hier eine Party gefeiert – fast so wie beim Super Bowl“, erzählt die 20-Jährige.

Die Brady-Zahl suchte sie sich zu Beginn ihrer Karriere aus, die 2017 im Alter von 14 Jahren bei den Wuppertal Greyhounds begann. Mittlerweile haben sich diese mit den Paladins zu den Assassins zusammengefunden und gemeinsam einen stetigen Aufwärtstrend hingelegt. So steht in diesem Jahr die Vizemeisterschaft in der 2. Bundesliga zu Buche. „Das war eine gute Saison von uns mit dem überraschenden zweiten Platz. Allerdings hat man auch gemerkt, dass wir in unserer zweiten Spielzeit zu einem echten Team geworden sind“, nennt die Wuppertalerin, die auch oft in Solingen ist, den Hauptgrund für die positive Entwicklung. In beiden bergischen Großstädten sollten abwechselnd die Heimbegegnungen ausgetragen werden, zuletzt war für die Spielgemeinschaft aber mehr das Walder Stadion die Heimstätte. An mehr als Liga zwei wird in der Mannschaft von Chefcoach Marco Hübner und dessen großen Trainer-Team nicht gedacht. „Die 1. Liga wäre eine völlig andere Hausnummer“, verweist Büttgenbach auch darauf, derzeit mit nur neun statt der im Oberhaus obligatorischen elf Spielerinnen zu agieren.

Ihr Job auf dem Feld ist primär der des Cornerbacks – es gilt, insbesondere gegnerische Pässe auf den Wide Receiver zu unterbinden. Was der in der Defensive tätigen Sportlerin einiges abverlangt, wiegt sie doch bei einer Körpergröße von 1,58 Metern keine 60 Kilogramm. „Ich bin schnell unterwegs und habe ein gutes Reaktionsvermögen. Und ich kann richtig nervig sein“, sagt Lea Büttgenbach, meint damit ihre Fähigkeit, an der Gegenspielerin zu kleben.

Eher ungewöhnlich sind neben normalen Hobbys wie Lesen oder Musik hören weitere sportliche Betätigungen: Stepptanz und Taekwondo stehen auf der Liste der Studentin, die in Düsseldorf der Biologie auf den Grund geht. Im American Football findet sie den Ausgleich dafür, schaut sich auch schon mal ein Spiel der Zweitliga-Männer an. Ihr sportliches Herz schlägt aber für das eigene Team, in dem bei zweimaligem Training pro Woche Neuzugänge herzlich willkommen seien, und natürlich für die prominente Nummer 12 aus den Vereinigten Staaten.

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