Fußball

Kramer bricht den Bann und klärt auf

Christoph Kramer nahm mit Gladbach die Hürde Schalke souverän. Foto: imago
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Christoph Kramer nahm mit Gladbach die Hürde Schalke souverän.

Fußball: Blick über den Zaun und zum Pokal.

Von Jürgen König und Timo Lemmer

Dass Christoph Kramer ein gern gesehener Interview-Gast ist, verwundert kaum. Denn der Weltmeister von 2014 findet stets offene Worte. Als es nach dem erlösenden 3:0-Sieg auf Schalke um den scheidenden Trainer Marco Rose und die jüngste Niederlagen-Serie ging, drehten sich seine Gedanken auch um die Klingenstadt. „Meine Eltern, meine Freunde – alle stellen mir die gleiche Frage“, sagte der Ex-Nationalspieler im ZDF unter anderem mit Blick auf seine in Solingen wohnende Familie. Die Frage lautete natürlich, wie es sein könne, dass man seit Bekanntwerden von Roses Abschied Richtung Dortmund nur noch Niederlagen einstecken musste. Kramer versicherte, dass alles so gelaufen sei wie vorher. Dies tat es auf dem Spielfeld zum Glück aus Sicht der „Fohlen“ nicht, mit dem zweifachen Solinger Sportler des Jahres (2014, 2015) im defensiven Mittelfeld sprang ein 3:0 heraus.

Durfte Christoph Kramer 90 Minuten spielen, waren es beim anderen Solinger Bundesliga-Profi 86 – und besser wäre für Kevin Kampl eine frühere Auswechslung gewesen. Denn in der 84. Minute handelte sich der 30-Jährige nach einer Grätsche die Gelbe Karte ein. Und da es die fünfte in der laufenden Saison war, fehlt er am 3. April im Top-Spiel gegen die Bayern. Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann unterstrich nach dem 1:0 auf der Bielefelder Alm indes die Bedeutung seines Mittelfeld-Strategen: „Kevin kann trotzdem ein wichtiger Faktor sein, weil er auch in der Kabine eine große Bedeutung hat.“

Drei Spielklassen tiefer hat sich der Wuppertaler SV spätestens mit dem 2:0 über Bergisch Gladbach im Mittelfeld etabliert und zumindest vorerst aller Abstiegssorgen entledigt. Marco Königs traf selbst nicht, spielte aber durch und sah Gelb. Bereits an diesem Mittwoch geht es ab 18 Uhr beim Regionalliga-Dritten Preußen Münster weiter.

Mit 0:1 unterlag Rot-Weiß Oberhausen bei den Sportfreunden Lotte, Defensiv-Mann Leander Goralski stand komplett auf dem Feld.

RWO ist ein Aspirant für ein gutes Abschneiden im nächsten Niederrheinpokal, den auch Solinger Clubs anstreben. Udo Reisgies, Geschäftsführer des Fußballkreises, bekräftigte seine Meinung, den Wettbewerb vor Ort unbedingt zu Ende zu bringen. Noch steht aber nahezu komplett die erste Runde aus – und der Kreispokal dauert in diesem Jahr länger als zuvor, da sich nur der Sieger qualifiziert. Somit ist ein Finale zwingend notwendig, wenngleich es in kleinem Rahmen stattfinden würde.

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