Blick über den Zaun

Königs und Co. ringen nächsten Konkurrenten nieder

Marco Königs spielte gewohnt mannschaftsdienlich und scheute keinen Zweikampf. Foto: Andreas Fischer
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Marco Königs spielte gewohnt mannschaftsdienlich und scheute keinen Zweikampf.

Fußball-Blick über den Zaun: Kramers Lauf, Kampl und Becker fallen verletzt aus.

Von Fabian Herzog

Es läuft für Christoph Kramer und Borussia Mönchengladbach – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Solinger schob sich mit seinem Team durch das 4:2 gegen Dortmund an die Champions-League-Plätze heran, holte im fünften Spiel des Jahres die Punkte 11, 12 und 13. Wie gewohnt trug der Weltmeister von 2014 unter anderem mit einer enormen Laufleistung dazu bei und spulte über die 90 Minuten fast 13 Kilometer ab.

Genau diese Fähigkeiten sind es auch, die Kevin Kampl auszeichnen. Entsprechend vermisst wurde Solingens zweiter herausragender Fußballer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft und bislang noch nicht verlängert wurde, bei RB Leipzigs überraschender 2:3-Niederlage in Mainz. Der 30-Jährige war kurzfristig ausgefallen, hatte im Abschlusstraining einen Schlag abbekommen und hatte die Auswärtsfahrt gar nicht erst mit angetreten.

Noch deutlich schlimmer erwischte es Robin Becker. Der in der Klingenstadt geborene Fußballer, der in Witzhelden aufgewachsen ist, zog sich im Training des Drittligisten Dynamo Dresden einen Kreuzbandriss zu und wird voraussichtlich ein halbes Jahr ausfallen. „Nach dem Zweikampf wollte ich zunächst weitertrainieren, weil die Schmerzen nicht so schlimm waren. Aber es hat nicht lange gedauert, bis ich gemerkt habe, dass irgendetwas mit meinem Knie nicht stimmt“, sagte der 24-Jährige.

Seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer aus Braunschweig nach Dresden ist Becker wahrlich nicht vom Glück verfolgt, hatte sich schon zu Saisonbeginn verletzt. Immerhin trug seine Mannschaft am Wochenende mit einem Sieg zum Genesungsprozess bei, schlug den 1. FC Kaiserslautern in einem wilden Spiel mit 4:3 und baute den Vorsprung an der Tabellenspitze aus. An diesem Dienstag geht´s in Mannheim weiter.

Regionalliga: Der WSV verschafft sich Luft im Tabellenkeller

Eine Englische Woche wartet theoretisch auch auf den Wuppertaler SV. Der Regionalligist soll am Mittwoch um 18 Uhr im Zoo-Stadion sein Nachholspiel gegen Alemannia Aachen bestreiten, was angesichts der Wetterbedingungen höchst fraglich erscheint. Der WSV brennt aber darauf, den Lauf der vergangenen Wochen fortzusetzen. Am Samstag gelang der zweite Sieg im zweiten Spiel des Jahres gegen einen direkten Keller-Konkurrenten. Mit 3:1 (1:0) bezwang der WSV den SV Lippstadt und hatte dafür wegen Unbespielbarkeit des Stadions schon auf die Sportanlage Uellendahl umziehen müssen, wo sonst nur trainiert wird.

Auf schwierigem Geläuf gingen die Wuppertaler in Führung (26.), kassierten den Ausgleich (75.) und hatten dann doch das bessere Ende für sich. „Egal wie, Hauptsache gewonnen“, bilanzierte Marco Königs. Der Solinger ackerte wie immer und hatte an allen drei Toren, vor allem durch per Kopf verlängerte Bälle, seinen Anteil. Dass er aber nicht selbst traf und beispielsweise vor dem 1:0 im Eins-gegen-eins am Lippstädter Keeper scheiterte, wurmte ihn: „Den muss ich machen.“

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