Fußball

Königs fiebert Topspiel an der Hafenstraße entgegen

Marco Königs, wie man ihn kennt: Im Trainingslager kniete sich der Solinger in jeder Einheit voll rein.
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Marco Königs, wie man ihn kennt: Im Trainingslager kniete sich der Solinger in jeder Einheit voll rein.

Mit dem Spitzenspiel des Tabellenzweiten beim Regionalliga-Ersten startet der Wuppertaler SV am Sonntag (14 Uhr) in die zweite Saisonhälfte.

Von Fabian Herzog

„Das ist ein Knaller“, sagt Marco Königs über das Duell an der Hafenstraße bei Rot-Weiss Essen, wo coronabedingt nur 750 Heim-Fans zugelassen sind. „Normalerweise wären da mehrere tausend Zuschauer gewesen. Das ist natürlich schade“, meint der Solinger, der dem Kräftemessen mit dem Aufstiegsfavoriten Nummer eins entgegenfiebert: „Ich denke, die Tagesform wird entscheiden. Der, der es mehr will, wird gewinnen.“

Im Hinspiel unterlagen die Wuppertaler mit 0:1. „Unser einziges nicht so gutes Spiel in der Hinrunde“, findet der Angreifer. Davor und danach präsentierte sich der personell gut aufgestellte WSV bislang aber bärenstark, ist seit dem Essen-Spiel in 18 Partien ungeschlagen und holte 42 von möglichen 54 Punkten. Klar, dass im Tal vom Aufstieg geträumt wird. Königs: „Wir fahren aber besser damit, kleinere Brötchen zu backen.“ Dass der langjährige Präsident und heutige Sponsor Friedhelm Runge jüngst verkündete, die Drittliga-Lizenz beantragen zu wollen, hält der 31-Jährige dennoch für richtig: „Das Fatalste wäre doch, wenn wir am Ende oben stehen würden und keine Lizenz beantragt hätten.“

Trainingslager in Belek ist bestens organisiert

Königs selbst ist maßgeblich mit dafür verantwortlich, dass es so blendend läuft. Mit sieben Toren ist er bester Wuppertaler Torschütze. „Ich fühle mich super, habe noch mal eine Schippe draufgelegt und viel an mir gearbeitet“, sagt der erfahrene Stürmer. Seine Qualitäten stellte er jüngst auch im türkischen Belek unter Beweis, wo der WSV trotz vieler coronabedingter Unwägbarkeiten ein siebentägiges Trainingslager absolvierte. „Das war top organisiert“, berichtet Königs. „Wir hatten im Prinzip keinen Kontakt zur Außenwelt.“

Anderthalb Testspiele – eines wurde wegen starken Windes abgebrochen – rundeten die Trainingswoche ab. Beim 3:3 gegen Erstligist FC Zürich mit Trainer André Breitenreiter traf der Solinger selbst und bereitete ein Tor vor. Daran möchte er am Sonntag – und möglichst über die aktuelle Saison hinaus anknüpfen. Königs: „Ich fühle mich sehr wohl beim WSV und würde gerne bleiben.“

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