Fußball

Königs beweist auch Joker-Qualitäten

Erneut treffsicher, diesmal nach Einwechslung: Marco Königs. Foto: ad
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Erneut treffsicher, diesmal nach Einwechslung: Marco Königs.

Fußball: Blick über den Zaun

Solingens Spitzenfußballer mussten am Wochenende maximal einen Teilzeitdienst verrichten. Sowohl in Liga eins, wo Gladbachs Christoph Kramer beim 4:0 über Frankfurt wegen der fünften gelben Karte fehlte und Leipzigs Kevin Kampl beim 0:0 gegen Hoffenheim erst zur Pause ins Spiel kam, als auch in der Viertklassigkeit.

Marco Königs musste im Heimspiel gegen die Zweitvertretung des 1. FC Köln ebenfalls zunächst mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen. „Das war aber so abgesprochen“, berichtet der Angreifer des Regionalligisten Wuppertaler SV. Belastungssteuerung nennt man das heutzutage. Schon am Mittwoch (19.30 Uhr) geht es mit dem nächsten Nachholspiel gegen Wegberg-Beeck weiter.

Gegen die Kölner, die als Tabellenfünfter ins Zoo-Stadion gekommen waren, machten Königs und Co. erneut ein starkes Spiel, gewannen verdient mit 2:0 (1:0) und verbesserten sich in der Rückrundentabelle auf Platz vier – noch vor Rot-Weiss Essen. Der Solinger setzte dabei fünf Minuten vor dem Ende den Schlusspunkt in typischer Torjägermanier. Am zweiten Pfosten lauernd, setzte er sich im richtigen Moment ab und vollstreckte ein perfektes Zuspiel aus kurzer Distanz. „Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal als Joker getroffen habe“, sinnierte Königs.

Zuvor hatte er auch Nehmerqualitäten unter Beweis gestellt. Kurz nach seiner Einwechslung (76.) bekam der 31-Jährige einen Ellenbogen an den Kopf und zog sich eine Platzwunde zu. „Genau an der Stelle, wo es zu Würzburger Zeiten schon einmal passiert war“, erzählte er. Nach kurzer Behandlung, in der die Wunde geklebt wurde, ging´s für ihn weiter.

Fejzullahu mit Remis, Goralski verliert gegen den Spitzenreiter

Ähnlich kurz wie Königs´ Einsatz, aber weniger erfolgreich, fiel der von Mergim Fejzullahu aus. Der aus der TSV-Jugend hervorgegangene Offensivspieler Alemannia Aachens feierte beim 1:1 (0:1) gegen Wegberg-Beeck sein Comeback, konnte nach seiner Hereinnahme (82.) aber keine Akzente mehr setzen. Auffällig wurde er im Prinzip nur in der Nachspielzeit, als er nach einer Rangelei Gelb sah.

Leander Goralski, Innenverteidiger bei Rot-Weiß Oberhausen, kam dagegen im Heimspiel gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund U23 von Beginn an zum Einsatz. Bei der 0:1 (0:1)-Niederlage wurde der Solinger zur Pause ausgewechselt.

Ohne Arbeitsnachweis bleib Georgios Siadas, dessen gesamtes Team von Fortuna Düsseldorfs U23 nach drei Coronafällen in Quarantäne versetzt wurde. „Mir geht´s aber gut. Ich gehöre nicht zu den Betroffenen“, gab der frühere 03-Fußballer Entwarnung.

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