Handball

Kirchhoff befürchtet Neubeginn erst im September

Heino Kirchhoff blickt skeptisch drein, was die Zukunft der Handball-Meisterschaften angeht. Der erfahrene Trainer arbeitet dennoch intensiv mit seinem Aufderhöher Team. Foto: Moritz Alex
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Heino Kirchhoff blickt skeptisch drein, was die Zukunft der Handball-Meisterschaften angeht. Der erfahrene Trainer arbeitet dennoch intensiv mit seinem Aufderhöher Team.

Handball-Oberligist TSV schaut auf Dänen und Kroaten.

Von Lutz Clauberg

Still ruht der See bei allen Handballern unterhalb der 2. Ligen. Der Handball-Verband Niederrhein hatte Anfang Dezember immerhin zwei Vorgehensweisen kommuniziert, wie es weitergehen könnte: Der Plan eins mit der Fortsetzung des Spielbetriebs ab dem 6./7. Februar ist längst passé. Im Raum steht noch die Variante zwei, die die Wiederaufnahme ab dem 13./14. März vorsieht – falls der Trainingsbetrieb zum 15. Februar wieder möglich ist.

Heino Kirchhoff, gemeinsam mit Aki Ktenidis für den Oberligisten TSV Aufderhöhe verantwortlich, rechnet mit einer Verlängerung des Lockdowns und glaubt, dass der Amateursport weiterhin hinten anstehen wird. Die Konsequenz wäre, „dass wir im September wieder von vorne beginnen“. Das Trainergespann sorgt derweil dafür, dass die Spieler so fit wie möglich bleiben. Zum Beispiel mit „Tabata“, einem komplexen Ganzkörpertraining. Zusätzlich stehen Laufeinheiten auf dem Programm, außerdem intensive Taktik-Schulungen. Dies wird bei regelmäßigen Zoom-Meetings besprochen.

Zuletzt war die Spielweise der dänischen Nationalmannschaft Thema, die – wie der TSV – im Rückraum häufig mit drei Rechtshändern spielt. Kirchhoff hat hierzu das WM-Finale 2019 zwischen den mit 31:22 gegen Norwegen siegreichen Dänen detailliert analysiert. Aktuell nimmt er die 5:1- und 3:2:1-Deckung der Kroaten unter die Lupe – schon bald bekommen die Aufderhöher weiteren Anschauungsunterricht. „Die Jungs sind sehr lernwillig“, sagt Kirchhoff, der trotz der sportlich alles andere als guten Bilanz eine sehr positive Stimmung in seinem Team ausmacht.

Das letzte Oberliga-Spiel der laufenden und schon länger unterbrochenen Saison hatte der TSV am 14. Oktober sang- und klanglos mit 22:41 gegen den TV Lobberich verloren und ist mit 1:7-Zählern Vorletzter. Die Tabelle führen Borussia Mönchengladbach und der erneut aufstiegsambitionierte Bergische HC 2 (beide 12:0-Punkte) an. Sollte nicht wenigstens eine einfache Runde gespielt werden können, wird die Spielzeit annulliert. Schon 2019/2020 profitierte Aufderhöhe von dem Verbandsbeschluss, keine Mannschaft absteigen zu lassen. Sportlich hätte es den TSV nämlich erwischt.

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