Meinung

Keine Frage des Willens

Von Thomas Rademacher

thomas.rademacher@solinger-tageblatt.de

Sebastian Hinze wechselt im Sommer 2022 zu den Rhein-Neckar Löwen. Seitdem dies feststeht, läuft es sportlich nicht mehr rund beim Bergischen HC, der davor einen 20:6-Punktelauf hingelegt hatte. Da liegt der Verdacht doch nah, dass der Trainer mit dem Kopf gar nicht bei der Sache ist, die Mannschaft nicht mehr alles gibt und insgesamt die Zusammenarbeit nicht mehr so funktioniert wie zuvor. Oder? Nur weil es solche Phänomene im Bundesliga-Fußball bedauerlicherweise wirklich zu geben scheint, ist dies doch nicht auf Hinze und den BHC anzuwenden. Im Handball gibt es übrigens auch diverse Gegenbeispiele: Die Abgänge von Benjamin Matschke und Kai Wandschneider aus Ludwigshafen beziehungsweise Wetzlar stehen seit mehr als einem Jahr fest. Trotzdem funktioniert es an beiden Standorten noch. Ja, die Bergischen stecken in einer sportlichen Krise, doch deshalb den Willen des Teams oder Trainers in Frage zu stellen, wäre nicht nur falsch, sondern anmaßend.

Rubriklistenbild: © Christian Beier

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