Fechten

Junges Fechter-Trio genießt das immense Niveau

Sportlich zufrieden: Vom heimischen Schreibtisch aus verfolgte Trainer Falk Spautz das Geschehen. Foto: Spautz
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Sportlich zufrieden: Vom heimischen Schreibtisch aus verfolgte Trainer Falk Spautz das Geschehen.

Degenturnier in Bonn mit Deutschlands Besten und Nachwuchs aus Solingen.

Von Jürgen König

Es war der Moment, den man als Leistungssportler sehnlichst erwartet hat – endlich mal wieder ein Wettkampf, wenn auch unter strengsten Hygiene-Vorgaben. In diesen Genuss kamen am Sonntag drei Degenfechter des Fechtzentrums, die beim German Masters B in Bonn auf hochkarätige Senioren-Konkurrenz trafen. „Das war das bestbesetzte Turnier, an dem ich jemals teilgenommen habe. Es war toll, dass wir als U17er dabei sein konnten“, fasste Jakob Stange aus dem Solinger Trio die Gefühle zusammen.

Schaut man auf die Siegerliste – Deutschlands Top-Fechter Lukas Bellmann (Leverkusen) vor Stephan Rein (Heidenheim) und Rico Braun (Tauberbischofsheim) –, war klar, dass die Schützlinge von Trainer Falk Spautz nicht auf vorderen Plätzen liegen würden. So kam es auch: Kassian Meier war als Elfter bester Fechtzentum-Starter, Lorenz Spierzak sowie Stange landeten auf den Plätzen 16 und 19 im 21-köpfigen Teilnehmerfeld.

Meier kam in der Vorrunde auf die ausgeglichene Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen, im 16er-Tableau konnte er sich mit 15:13 durchsetzen, ehe ihn das Aus ereilte. Spierzak holte zunächst zwei Erfolge bei vier Niederlagen, musste dann nach einem weiteren 15:13 zwei Gefechtsverluste hinnehmen. Mit der gleichen Vorrunden-Bilanz war Stange in die Direktausscheidung gegangen, wo er hauchdünn mit 10:11 unterlag. Dem Deutschen B-Jugend-Meister von 2018 gelangen dennoch gute Auftritte. Und wann kann man schon mal gegen einen Lukas Bellmann fechten? So sah es auch Lorenz Spierzak: „Angesichts der Spitze der deutschen Degenfechter muss man auch die eigene Platzierung sehen. Für unsere weitere Entwicklung war das ein wichtiger Schritt.“

Die Hoffnung, dass es solche gut organisierten Turniere für die Fechter des Bundes-Nachwuchskaders auch in Zukunft gibt, teilen alle drei. „Endlich eine Möglichkeit, den eigenen Leistungsstand zu checken, auch wenn die Rahmenbedingungen außergewöhnlich waren“, meinte Kassian Meier. So waren Zuschauer, Betreuer und selbst die Trainer nicht zugelassen. „Für mich war es eine Qual, die Gefechte von daheim zu verfolgen, ohne eine Chance zu Korrekturen zu haben“, resümierte Coach Spautz, der mit der Leistung seiner jungen Fechter im Vergleich mit der deutschen Senioren-Spitze zufrieden sein durfte.

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