Handball

HSV will Trainingsleistung im Spiel bringen

Linksaußen Franziska Penz feierte am Mittwoch ihren 30. Geburtstag. Bald möchte sie auch wieder sportlich Grund zum Jubeln haben. Foto: Moritz Alex
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Linksaußen Franziska Penz feierte am Mittwoch ihren 30. Geburtstag. Bald möchte sie auch wieder sportlich Grund zum Jubeln haben.

Die Zweitliga-Handballerinnen empfangen den VfL Waiblingen in der Klingenhalle

Von Thomas Rademacher

Vier Mal in Folge hat der HSV Solingen-Gräfrath in der 2.  Liga verloren. „Die Niederlagen sind natürlich im Kopf. Es wäre gelogen, wenn wir sagen, das sei nicht der Fall“, meint Trainerin Kerstin Reckenthäler vor dem Duell gegen den VfL Waiblingen, das am Samstag (18.15 Uhr) in der Klingenhalle angepfiffen wird. Die Handballerinnen hoffen freilich auf einen Befreiungsschlag, auch wenn das Hinspiel nicht gerade euphorisch stimmt. Das gewannen die Waiblingerinnen im vergangenen Dezember mit 38:24 (19:9).

„Diese Vorstellung wollen wir natürlich mit einer guten Leistung am Samstag wettmachen“, sagt Reckenthäler, mahnt aber, nicht das Ergebnis in den Vordergrund zu stellen. „Wichtig ist, dass wir unsere Dinge gut machen. Wir müssen mit uns zufrieden sein. Und im besten Fall springen dann auch Punkte dabei raus.“ Zuletzt stimmten neben den Ergebnissen auch phasenweise die Leistungen nicht. Die Trainerin ist sich sicher, dass der Grund dafür nicht bei der Motivation zu suchen ist. „Die Mädels sind heiß wie in der Hinrunde. Aber im Moment klappt es eben nicht so, wie wir uns das wünschen.“

So seien die Gegner viel besser auf die Gräfratherinnen eingestellt. „Das geht aus der Videoanalyse hervor. Wir waren sehr lange sehr erfolgreich mit Kreuzungen ins Zentrum. Das funktioniert aber längst nicht mehr so gut“, erklärt die 38-Jährige, die daher mit ihrem Team im Training hart an einer breiteren Spielanlage arbeitet – eine, die auch auf Durchbrüche zwischen den Außen- und Halbverteidigern setzt. „In den Einheiten klappt das super, aber wir transportieren das noch nicht ins Spiel.“ So hofft die Trainerin, dass am Samstag der Knoten platzt und „die Mädels zeigen, was in ihnen steckt“.

Auch wenn Waiblingen mit vier Siegen in Serie derzeit so etwas wie das HSV-Spiegelbild darstellt, ist die Truppe wohl nicht 14 Tore besser als die Solingerinnen – wie es im Hinspiel auf der Anzeigetafel stand. „Sie spielen schon sehr stark – auch über die Außenpositionen und den Kreis“, weiß Reckenthäler. Leistungsträgerin ist Sinah Hagen. Sie ist nicht nur eine hervorragende Vorlagen-Geberin, sondern auch extrem torgefährlich. 93 Feldtore gehen in dieser Saison auf ihr Konto – womit sie zu den erfolgreichsten Spielerinnen der gesamten Liga zählt. „Ich finde sie sehr pfiffig, clever und schnell. Sie hat eine tolle Dynamik und kann auch noch gut werfen“, schwärmt Reckenthäler von der gegnerischen Schlüsselspielerin.

Dazu verfügt Waiblingen in Louisa de Bellis über eine starke Kreisläuferin, die zur kommenden Saison in die 1. Liga zu Frisch Auf Göppingen wechselt, und in Branka Zec über eine sehr erfahrene Torhüterin, die seit Jahren fester Bestandteil der slowenischen Nationalmannschaft ist.

Kerstin Reckenthäler hofft, die „richtigen Schrauben zu drehen“, um bald wieder Punkte mit dem HSV zu holen. Am Samstag soll dies womöglich ohne Natascha Krückemeier gelingen. Die Torhüterin musste das Training unter der Woche angeschlagen abbrechen.

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