Handball

HSV will Negativ-Bilanz aufpolieren

Im April 2022 verloren Jule Polsz und der HSV mit 32:36 beim TuS Lintfort, dessen Torhüterin Laura Graef eine ganz starke Saison spielt.
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Im April 2022 verloren Jule Polsz und der HSV mit 32:36 beim TuS Lintfort, dessen Torhüterin Laura Graef eine ganz starke Saison spielt.

BHC II hat an diesem Freitag die HG Remscheid zu Gast.

Von Lutz Clauberg

Frauen, 2. Bundesliga: HSV Solingen-Gräfrath - TuS Lintfort (Sa., 18.15 Uhr, Klingenhalle). Die nach dem Abstieg des TVB Wuppertal beiden einzigen Niederrhein-Vertreter in der zweithöchsten Spielklasse haben bis dahin sechs direkte Zweitliga-Duelle absolviert. In dieser Hinsicht ist das Team vom linken Niederrhein dem HSV noch überlegen. Vier Siege holte Bettina Grenz' Truppe, der HSV hatte nur zwei Mal die Nase vorne. Insofern möchte Kerstin Reckenthäler auch nicht groß darüber sprechen, wer denn in Runde sieben der Favorit ist. Aber: „Zwei Punkte würden uns sehr gut tun“, sagt die Trainerin. Schließlich warten anschließend der zweitplatzierte HC Leipzig (13. November), Tabellenführer Frisch Auf Göppingen (19. November) und die auf Rang fünf notierten Füchse Berlin (26. November).

Der Vierte HSV (7:3-Punkte) absolvierte nach fünf freien Tagen über das spielfreie Wochenende an Allerheiligen gleich zwei Einheiten. „Die Mädels haben top trainiert“, berichtet die Trainerin. Die personelle Lage ist nach wie gehabt angespannt. Hannah Kamp ist an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt und fällt aus, andere wie Lara Karathanassis sind angeschlagen und können nicht wirklich regenerieren. Reckenthäler setzt darauf, dass vor allem Pia Adams und Vanessa Brandt gut rein finden in das Derby. „Das bringt die nötige Sicherheit.“ Jule Polsz kann mit einem Start-Einsatz auf Rechtsaußen rechnen.

Lintfort kommt mit der ehemaligen Gräfratherin Jette Clauberg. Sie erhält beim Neunten (vier Punkte, zwei Siege/drei Niederlagen) ordentlich Spielanteile, ließ sich dennoch jüngst mit einem Doppelspielrecht für den TVB Wuppertal ausstatten und war bei der 26:31-Niederlage gegen Bayer Leverkusen II zum ersten Mal dabei. Der Rückraum-Spielerin gelang ein Tor.

Regionalliga: Bergischer HC - Fortuna Köln (Sa., 17.45 Uhr, Leistungszentrum Kanalstraße). Auch Lars Faßbenders Mannschaft war am Feiertag fleißig. Der Spitzenreiter trifft auf einen Gegner, der sich offenbar stabilisiert hat“, meint der Trainer. Er schätzt den Gegner stärker ein als den TuS Königsdorf, obwohl die Kölnerinnen am zweiten Spieltag gegen den Ex-Drittligisten klar mit 18:27 den Kürzeren gezogen hatten. Der BHC, zuletzt in Haan mit 37:20 unangefochten vorne, fegte Königsdorf mit 38:15 aus der Halle. „Wir freuen uns und wollen natürlich wieder gewinnen“, sagt Faßbender.

Männer, Regionalliga: Bergischer HC II - HG Remscheid (Fr., 20.30 Uhr, Wittkulle). „Wer den Tusem II schlägt, kann nicht schlecht sein“, sagt Trainer Mirko Bernau. 29:28 gewannen die Remscheider dank einer Top-Torhüterleistung von Linus Mathes gegen die Essener. Beste Werfer waren Kaan Taymaz (8) und Achim Jansen (7, 4). Anschließend wurde mitgeteilt, dass Coach Alex Zapf zum Saisonende geht und es auch im Team einen Umbruch geben werde. Bernau rechnet mit einem engen Spiel und hofft, dass die etwas angeschlagenen Spieler fit werden. Philipp Schäfer steht erneut im Aufgebot, die A-Jugendlichen Joe Ballmann und Malte Wolfram ebenfalls.

Oberliga: TSV Aufderhöhe - Borussia Mönchengladbach (Sa., 18.30 Uhr, Siebels). Der Sieger steht eigentlich schon vor dem Anpfiff fest. Mönchengladbach scheint noch stärker zu sein als in der Spielzeit 20221/22, in der am Ende hauchdünn der BHC II den Aufstieg gebucht hatte. Aktuell stehen die Borussen (14:0-Punkte) vor Unitas Haan (12:0) – der erwartete Zweikampf ist auf vollen Touren. Der TSV (2:12) hingegen kämpft als Vorletzter vehement gegen den Abstieg. „Wir versuchen aber auch gegen Mönchengladbach alles, was geht“, betont Coach Heino Kirchhoff, dessen Team im November nur noch beim HSV Überruhr am 27. im Einsatz ist.

Heimspiele

In der A-Jugend-Bundesliga hat der BHC alle Chancen, in die Meisterrunde einzuziehen. Am Sonntag (16 Uhr, Klingenhalle) sollte gegen das Schlusslicht ASV Hamm-Westfalen nichts anbrennen. Die finalen Gegner sind die starken Teams aus Magdeburg und Lemgo.


Der Verbandsliga-Vierte TSV Aufderhöhe I ist am Samstag (16 Uhr, Siebels) gegen den Zwölften Haaner TV in der Favoritenrolle – im Gegensatz zum Fünften Solinger TB, der am Samstag (19.30 Uhr, ADS) Leszek Hofts TB Wülfrath empfängt. Wülfrath rangiert auf dem dritten Rang.

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