Handball

HSV überzeugt in Leverkusen und freut sich auf Kirchhof

Die beiden HSV Zugänge, Pia Adams (l.) und Sina Ehmann (r.), hinterließen im Testspiel einen guten Eindruck.
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Die beiden HSV Zugänge, Pia Adams (l.) und Sina Ehmann (r.), hinterließen im Testspiel einen guten Eindruck.

Zweitliga-Handballerinnen holen einen frühen Rückstand beim Bundesligisten auf und verlieren.

Von Thomas Rademacher

Solingen. Nach dem lockeren ersten Test gegen Fortuna Düsseldorf hingen die Trauben im zweiten Vorbereitungsmatch bei Bayer Leverkusen für den HSV Solingen-Gräfrath höher. Die Zweitliga-Handballerinen waren beim Bundesligisten Außenseiter, kämpften sich aber in die Partie und lieferten für Kerstin Reckenthäler ein zufriedenstellendes Ergebnis. „Das Spiel hat gut aufgezeigt, woran wir noch zu arbeiten haben“, sagte die Trainerin nach dem 26:30 (12:12) in der Farbenstadt.

Ohne Zuschauer lagen die Solingerinnen in der Trainingshalle der Leverkusenerinnen schnell 1:5 hinten. „Wir haben uns dann aber in der Abwehr stabilisiert“, lobte Reckenthäler. Torhüterin Natascha Krückemeier pflückte den einen oder anderen Ball, und die Mannschaft nutzte die sich bietenden Gelegenheiten im Tempospiel. Zur Pause stand es 12:12, danach setzten sich die Gastgeberinnen leicht ab. Mariana Lopes überzeugte bei Leverkusen in allen Belangen mit elf Toren. „Sie haben wir überhaupt nicht in den Griff bekommen“, erläuterte Reckenthäler. „Wir hatten Abstimmungsprobleme und generell Schwierigkeiten in der Deckung, wenn der Gegner sehr häufig gekreuzt hat. Das werden wir im Training aufgreifen.“

Zufrieden war der Coach mit der Variabilität des Teams. Mandy Reinarz absolvierte eine gute Partie genau wie Dauerbrennerin Vanessa Brandt. Aber auch die beiden Zugänge, Pia Adams und Sina Ehmann, machten einen ordentlichen Eindruck im Rückraum. „Wir haben nun gute Alternativen“, befand Reckenthäler, die am Wochenende auf eine weitere Steigerung hofft.

Beim Heinrich-Horn-Gedächtnisturnier in der Melsunger Stadtsporthalle absolviert der HSV mindestens vier weitere Partien über jeweils 40 Minuten. Die Gräfratherinnen treffen auf den gastgebenden Drittligisten SG Kirchhof (Samstag, 11.30 Uhr) sowie die beiden Bundeslisten Bayer Leverkusen (15.10 Uhr) und HSG Bad Wildungen Vipers (Sonntag, 10 Uhr). In der anderen Gruppe treten Vizemeister Borussia Dortmund, BSV Sachsen Zwickau und der 1. FSV Mainz 05 an. Auf eines dieser Teams trifft der HSV am Sonntag in einem Platzierungsspiel.

HSV: Krückemeier, Gün; Brandt (8, 3), Reinarz (4), Ehmann (3), Penz (3), Weyh (3), Müller (2), Kamp (1), Adams (1), Karathanassis (1), Senel, Fabisch, Polsz

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