Handball

HSV Solingen-Gräfrath muss für zwei Wochen in häusliche Quarantäne

Alleine gegen vier Füchsinnen – Kreisläuferin Carina Senel muss sich auf derartige Herausforderungen an diesem Samstagabend nicht einstellen. Das Hinspiel ging unglücklich mit 26:28 verloren. Foto: Andreas Horn
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Alleine gegen vier Füchsinnen – Kreisläuferin Carina Senel muss sich auf derartige Herausforderungen an diesem Samstagabend nicht einstellen. Das Hinspiel ging unglücklich mit 26:28 verloren.

Die Zweitliga-Spiele der Handballerinnen bei den Füchsen Berlin und gegen den HC Leipzig werden verschoben.

Von Jürgen König

Im Oktober war der HSV Solingen-Gräfrath von drei Corona-Fällen innerhalb der Zweitliga-Mannschaft heimgesucht worden, jetzt hat es den Tabellenfünften zum zweiten Mal während dieser sportlich erfolgreichen Spielzeit erwischt. „Wir haben einen positiven Befund und müssen wie damals in häusliche Quarantäne gehen“, sagt Stefan Bögel. Der Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH übt diesmal aber keinerlei Kritik, wohl wissend, dass die betroffene Spielerin überaus sorgfältig mit den Hygienemaßnahmen im Rahmen der Pandemie umgegangen sei und sich die Ansteckung wohl auf beruflicher Ebene ereignet habe. Das Training ruht folgerichtig vorerst mit sofortiger Wirkung.

Erste Konsequenz im Rahmen des Spielplans ist, dass die für diesen Samstag angesetzte Partie bei den Richtung 1. Liga strebenden Füchsen Berlin abgesetzt wurde. Gleiches gilt für das in der Klingenhalle geplante Heimspiel am 8. Mai gegen den HC Leipzig, das auch noch in die vom Gesundheitsamt Solingen vorgeschriebene Auszeit von 14 Tagen mit Ablauf am 11. Mai fällt. „Das trifft uns diesmal natürlich bitter, da die Zeit durch die angesetzten Relegationsspiele drängt“, hofft Manager Bögel auf einvernehmliche Lösungen bei den Neuansetzungen. Am 15./16. Mai steht noch ein Nachhol-Spieltag zur Verfügung, der sowohl für Berlin (samstags bei Werder Bremen) als auch Leipzig (sonntags beim TVB Wuppertal) belegt ist. Am 22. Mai endet die Saison offiziell, Gräfrath reist dann abschließend in den Breisgau zur HSG Freiburg. In den Tagen danach könnte allerdings noch gespielt werden. Die Aufstiegsrelegation zwischen dem 13. der 1. Liga – derzeit Frisch Auf Göppingen – und dem Vizemeister der 2. Liga – Herrenberg oder Berlin – beginnt am 29./30. Mai. Bögel: „Ich gehe davon aus, dass wir in Berlin auf jeden Fall unter der Woche spielen.“

„Mein Telefon läuft heiß“, meinte Kerstin Reckenthäler, nachdem die Bestätigung des positiven Schnelltests am frühen Freitagmorgen Fakt war. „Ich halte wegen der Schule immer bewusst Abstand“, hat die Trainerin Hoffnung, nicht in Quarantäne gehen zu müssen – als Lehrerin ist sie gerade intensiv in Abiturprüfungen involviert.

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