Handball

HSV setzt mit Helios einen Meilenstein

Am Standort Barmen des Helios Universitätsklinikums Wuppertal besiegelten Carsten Walonka (v. l.), Stefan Bögel, Prof. Dr. Melchior Seyfarth, Dr. Holger Raphael, Dr. Diederich von der Heyde und Prof. Erol Gercek ihre Zusammenarbeit. Foto: Helios Universitätsklinikum Wuppertal/Michael Mutzberg
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Am Standort Barmen des Helios Universitätsklinikums Wuppertal besiegelten Carsten Walonka (v. l.), Stefan Bögel, Prof. Dr. Melchior Seyfarth, Dr. Holger Raphael, Dr. Diederich von der Heyde und Prof. Erol Gercek ihre Zusammenarbeit.

Solinger Handball-Zweitligist und Universitätsklinikum Wuppertal besiegeln Kooperation.

Der HSV Solingen-Gräfrath tritt in dieser Saison so stark wie nie zuvor in Erscheinung. Was an mehreren Faktoren liegt. So gehört der Handballverein mit seinen Zweitliga-Frauen aufgrund des Profi-Status zu den ganz wenigen in der Klingenstadt, die sich im geregelten Spielbetrieb befinden und somit die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Hinzu kommt ein sportlicher Aufwärtstrend, der das Team von Cheftrainerin Kerstin Reckenthäler vom Abstiegskandidaten in den Kreis derer gehievt hat, die sich hinter den Erstliga-Anwärtern etabliert haben. Und dann ist da noch eine spürbare Professionalisierung, die jetzt einen weiteren Beweis erlebt – die Partnerschaft mit dem Wuppertaler Helios Universitätsklinikum.

„Es wird eine konstruktive und sportlich erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Carsten Walonka, der die physiotherapeutische Betreuung übernimmt

„Für uns ist die Zusammenarbeit ein Meilenstein im Betreuungsangebot unserer Spielerinnen und ein weiterer Schritt im Aufbau professioneller Strukturen“, sagt Stefan Bögel. Der Geschäftsführer der HSV-Spielbetriebs-GmbH kündigte an, dass das Miteinander mit Helios zukünftig auf der Spielkleidung von Liga-Top-Torjägerin Vanessa Brandt und ihren Kolleginnen sichtbar sein wird. Bögel: „Wir sind außerordentlich dankbar, einen so starken Kooperationspartner an Bord zu haben.“

Franziska Penz hat in dieser Saison auch mit Verletzungen zu kämpfen gehabt, für die es bald eine neue Anlaufstelle gibt.

Das Klinikum soll nicht nur den Zweitliga-Handballerinnen, sondern auch den Mitgliedern des Clubs nähergebracht werden. „Wir setzen ein umfassendes medizinisches Angebot um, welches diagnostische und therapeutische Leistungen einschließt“, erklärt Geschäftsführer Dr. Holger Raphael. In Solingen hat aus dem Helios-Team insbesondere Diederich von der Heyde als langjähriger Mannschaftsarzt von Männer-Bundesligist Bergischer HC größeren Bekanntheitswert.

Ebenfalls über eine ausgeprägte Löwen-Vergangenheit verfügt der Mann, der die physiotherapeutische Betreuung des HSV übernimmt: Carsten Walonka, gemeinsam mit Torsten Brinkmann Geschäftsführer der TZH-Medifit GmbH. „Mit Carsten Walonka haben wir einen absoluten Fachmann für unser Team gewinnen können. Er hat uns bereits in der Vergangenheit sehr häufig bei Verletzungen der Spielerinnen unterstützt“, ist Gräfraths Manager Bögel ob des „breit aufgestellten Gesundheitspakets mit optimaler Betreuung“ glücklich. Walonka, in Solingen lebend, freut sich auf die neue Herausforderung und ist sich sicher: „Es wird eine konstruktive und sportlich erfolgreiche Zusammenarbeit.“ Er kann auf eine intensive Beziehung zwischen seinem Unternehmen und Helios blicken, wodurch ein großes Netzwerk entstanden sei, von dem die Sportvereine profitieren.

Saison-Endspurt und Neuverpflichtung

Derweil bereiten sich die Gräf–ratherinnen auf die verbleibenden drei Auftritte dieser von Corona geprägten Zweitliga-Spielzeit vor. Die kommende Aufgabe (Samstag, 18.30 Uhr) beinhaltet wieder eine weite Reise und zudem eine ambitionierte sportliche Aufgabe – es geht zu den Füchsen Berlin, die bei vier Punkten Rückstand auf Primus Sachsen Zwickau den direkten Erstliga-Aufstieg wohl verpassen, dies als Zweiter aber noch über die Relegation schaffen können. Der HSV will seinen fünften Platz verteidigen und hat für die nächsten Tage eine weitere Veränderung des Kaders in Aussicht gestellt. Nach Berlin geht es noch gegen Leipzig und in Freiburg um Punkte.

Mediziner

Personal: Prof. Dr. med. Erol Gercek, Chefarzt Unfallchirurgie und Orthopädie, Diederich von der Heyde, Leitender Oberarzt, und Prof. Dr. med. Melchior Seyfarth, Direktor der Medizinischen Klinik 3 (Kardiologie), behandeln die Sportlerinnen bei Verletzungen. Zudem stehen die präventiven Behandlungen, Beratungen und Untersuchungen der Handballerinnen im Fokus.

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