Handball

HSV kommt glänzend aus der Corona-Zwangspause

Chance genutzt: Luca Tesche (v. l.) trat ebenso positiv in Erscheinung wie Alina Bohnen und Barbara Bongartz. Foto: Moritz Alex
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Chance genutzt: Luca Tesche (v. l.) trat ebenso positiv in Erscheinung wie Alina Bohnen und Barbara Bongartz.

Das Saisonfinale in der 2. Bundesliga der Frauen hat begonnen

Von Jürgen König

Der HSV Solingen-Gräfrath hat Teil eins seines ungewöhnlichen Saisonfinals mit drei Spielen innerhalb von sechs Tagen mit Bravour bestritten. Am Montagabend gab es in der Klingenhalle gegen den HC Leipzig einen verdienten 32:23 (13:8)-Erfolg. Die Gäste waren im Bergischen geblieben, nachdem sie am Sonntag beim TV Beyeröhde Wuppertal mit 28:32 unterlegen gewesen waren. „Wir haben das konsequent durchgezogen – auch in der Abwehr, wo Vanessa Brandt es sehr gut im Zentrum gelöst hat“, resümierte Trainerin Kerstin Reckenthäler.

Gräfrath verzichtete beim Comeback nach der über zweiwöchigen Pause auf die zuletzt an Covid erkrankten Lara Karathanassis und Mandy Reinarz, für die Luca Tesche gekonnt die Spielsteuerung übernahm. Überhaupt setzte die Trainerin ihr Personal gezielt ein. Erwartungsgemäß blieb einiges noch Stückwerk – auch auf Seiten der Leipzigerinnen, die nach ihrem erfolglosen Wuppertal-Gastspiel erfahrene Spielerinnen durch Talente ersetzt hatten. Der HSV war in Durchgang eins besser, setzte sich folgerichtig in der 21. Minute durch Liga-Top-Torjägerin Brandt auf drei (9:6) und später auf vier Treffer (23., 12:8) ab. Cassandra Nanfack schaffte gar das Fünf-Tore-Polster, was auch ein Verdienst der mehrfach stark parierenden Natascha Krückemeier im Tor war.

Im zweiten Durchgang verteilte Reckenthäler die Anteile noch mehr, was die sonst nicht so im Fokus stehenden Spielerinnen nutzten. So trafen Alina Bohnen und Barbara Bongartz dreifach. Mit dem 19:11 (37.) war die Entscheidung gefallen, teilweise betrug die Führung zehn Tore.

Die Arbeitswoche des HSV setzt sich an diesem Dienstag mit einer lockeren taktischen Einheit fort. Am Mittwoch folgt die Berlin-Tour mit der Partie bei den Füchsen (Anwurf um 18.30 Uhr), die in die 1. Liga wollen. Der Donnerstag ist angesichts einer Rückkehr nicht vor 4 Uhr frei, am Freitag ist Taktik mit Blick auf die letzte Begegnung am Samstag ab 18 Uhr bei Schlusslicht HSG Freiburg angesagt.

HSV: Krückemeier, Fahnenbruck; Brandt (9, 1), Nanfack (7, 4), Tesche (4), Fabisch (3), Bohnen (3), Bongartz (3), Penz (2), Winkelhoch (1), Senel, Clauberg, Müller

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