Handball

HSV ist beim Schlusslicht hoher Favorit

Auf Natascha Krückemeier, die hier konzentriert einen Wurf von Mona Bratzke erwartet, war in Wuppertal wieder Verlass. Foto: Lars Breitzke
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Auf Natascha Krückemeier, die hier konzentriert einen Wurf von Mona Bratzke erwartet, war in Wuppertal wieder Verlass.

Oberliga-Top-Spiel BHC  II - Mönchengladbach verschoben, TSV hat wichtiges Heimspiel

Von Lutz Clauberg

Ein Niederrhein-Derby in der 2. Bundesliga, ein Abstiegskracher in der Oberliga und ein Landesliga-Ortskampf – das Handball-Wochenende ist klein, aber fein.

Frauen, 2. Liga: TV Aldekerk - HSV Solingen-Gräfrath (Fr., 19.45 Uhr). Zwei starke Transfers (erst Sina Ehmann, jetzt Pia Adams) sind safe, die Lizenzierung ist auf dem Weg (| Kasten) – und die nächsten beiden Punkte hat der Zweitplatzierte HSV auch schon auf dem Schirm. Oder, Kerstin Recken–thäler? „Ja natürlich müssen wir gewinnen“, sagt die Trainerin, „wenn wir die Endspiele im März haben wollen.“ Am 4. März geht es zum Tabellendritten nach Waiblingen, am 12. März kommen die auf Rang vier notierten Füchse Berlin, am 26. März spielt der HSV gegen Spitzenreiter Frisch Auf Göppingen. Dieser Zwang sei gleichzeitig eine Bürde, denn beim 30:29 in eigener Halle lief es nicht rund. Reckenthäler: „Wir müssen das ganze Ding besser machen.“ Die dünne Personallage hat weiter Bestand, deshalb sind die Übungseinheiten aktuell „kürzer und knackig“ – um die stark belasteten Mandy Reinarz, Cassandra Nanfack und Carina Senel zu entlasten.

Wir müssen gewinnen, wenn wir die Endspiele im März haben wollen.

HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler

Zuversichtlich stimmt die Trainerin, dass sich ihre Mannschaft gegen Leipzig und in Wuppertal emotional wieder gefangen hat. Und weiß, wie man gegen eine offensive Abwehrformation, die das abgeschlagene Schlusslicht bevorzugt, zu spielen hat.

Männer, Oberliga: TSV Aufderhöhe - TV Angermund (Sa., 18.30 Uhr, Heiligenstock – ohne Zuschauer). Heino Kirchhoff nimmt etwas Druck aus dem Kessel vor dem Duell gegen das Schlusslicht. „Natürlich müssen wir den Abstand wahren“, sagt der Trainer. „Aber für Angermund geht es um viel mehr. Wir hätten bei einer Niederlage ja immer noch zwei Punkte mehr.“ Der TSV ist in der 13er-Liga Elfter mit 8:14-Zähler, es folgt der VfB Homberg (7:19) und eben Angermund (4:22). Kirchhoff sieht seine Mannschaft gut aufgestellt. „Wir haben ziemlich vollzählig trainiert und uns individuell und mannschaftlich weiterentwickelt.“ Im Hinspiel sorgten Sebastian Pepke und Niklas Dörner für die Glanzlichter beim 28:24-Sieg.

Bergischer HC II - Borussia Mönchengladbach (verlegt auf den 5. Mai, 20 Uhr, Wittkulle). Total fokussiert waren Coach und Team auf den 25. Februar – doch gleich sechs Corona-Fälle bei den Solingern machten die Verlegung des Gipfeltreffens unumgänglich. „Wir werden auch erst am Montag wieder trainieren“, sagt Trainer Mirko Bernau, der gerade dabei ist, die vielen nachzuholenden Partien zu terminieren. Nach dem regulären Spiel gegen Angermund am 5. März soll am 9. März Adler Königshof in die Wittkulle kommen, am 18. März steht das Heimspiel gegen Unitas Haan an, am 22. März geht es nach Lobberich, voraussichtlich am 29. März nach Mettmann – und der April bringt auch sofort wieder eine Englische Woche: mit den Partien gegen die HSG Hiesfeld/Aldenrade (2. April), in Geistenbeck (geplant am 6. April) und in Homberg (9. April). Stress pur auf dem Weg zum möglichen Titel. Bernau: „Die Mannschaft weiß, was auf sie zukommt.“

Männer, Landesliga: TSV Aufderhöhe II - Bergischer HC III (Sa., 16 Uhr, Heiligenstock – ohne Zuschauer). In der Hinserie hieß es 32:32, das Derby lebte eindeutig von der Spannung. „Wir haben den Ausgleich ganz zum Schluss kassiert“, erinnert sich TSV-Trainer Andreas Brüser, „und haben deshalb, aber auch wegen der nicht ganz optimalen Leistung in Hückeswagen etwas gutzumachen.“ Der BHC möchte gegen den laut Coach Max Klemm favorisierten Stadtrivalen seinen Aufwärtstrend fortsetzen – trotz angespannter Personallage.

HSV Solingen-Gräfrath

Lizenz: Der aktuelle Tabellenzweite hat, teilt Geschäftsführer Stefan Bögel mit, am Dienstag die Lizenz sowohl für die zweite, als auch für die erste Bundesliga eingereicht. Die Frist zur Einreichung der Lizenz endet am 1. März. „Wir sind froh, dass wir mit Hilfe unserer vielen Partner erneut eine gesunde Lizenz auf den Weg bringen konnten“, so Stefan Bögel. „Für uns ist neben der sportlichen Entwicklung der Mannschaft auch die Weiterentwicklung der Strukturen oberstes Gebot, hier befinden wir uns auf sehr gutem Wege.“

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