Handball-Bundesliga

HSV holt sich mit schwerer Kost den zweiten Rang

Carina Senel leistete im Innenblock und am Kreis mit fünf Toren wieder ein Mammutprogramm. Foto: Lars Breitzke
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Carina Senel leistete im Innenblock und am Kreis mit fünf Toren wieder ein Mammutprogramm.

2. Frauen-Bundesliga: 31:26-Erfolg gegen Mainz. Für die Tabelle ist das durchaus bedeutend.

Solingen. Es war kein berauschendes Handballspiel vor 220 Zuschauern in der Klingenhalle, aber nach 60 Minuten stand für den HSV Solingen-Gräfrath ein wichtiger 31:26 (18:18)-Erfolg über den FSV Mainz 05 auf der Anzeigetafel. Weil sich kurz darauf Frisch Auf Göppingen mit 26:29 gegen die Füchse Berlin geschlagen geben musste, rückte das Team von Kerstin Reckenthäler – in einer allerdings noch nicht begradigten Tabelle – auf den Relegationsplatz vor.

„Erfreulich ist, dass wir in der zweiten Hälfte nur acht Gegentore erhalten haben“, meinte die Trainerin mit Blick auf zuletzt hohe Ergebnisse jenseits der 30.

Solch ein Resultat deutete sich nach dem ersten Durchgang einmal mehr an. Ständig wechselte die Führung hin und her, der hinten zu oft löchrige HSV bot einen Mix aus überragenden Angriffsaktionen und dann wieder heftigen technischen Fehlern. „Wir können im Moment einfach nicht die Euphorie entwickeln, mit der wir dann den Gegner wegfegen“, erkannte Reckenthäler, die aber ebenso die klasse Saison in den Fokus rückte.

Schwere Kost nannte die 39-Jährige das, was sich teilweise vor ihren Augen abspielte. Zu entscheidenden Szenen entwickelten sich die beiden einzigen Zeitstrafen. Luca Tesche traf es auf Gräfrather Seite, was Mainz halbzeitübergreifend zu einem 3:0 nutzte. Nur ein 1:0 schaffte der HSV, dies trug indes zu einem 4:0-Lauf bei, der ab dem 23:23 das 27:23 und in der 51. Minute die Entscheidung bedeutete.

Zwölf Paraden der zur Pause eingewechselten Senanur Gün waren im Zusammenspiel mit einer in Hälfte zwei effektiven Defensive ein Schlüssel zum 21. Saisonerfolg.

Hochzufrieden war Kerstin Reckenthäler zudem mit Lucy Jörgens, die vom linken Flügel aus sechs Mal traf. „Sie hat ihre Wurfquote in den vergangenen Spielen gesteigert und ist auch mutiger geworden“, hieß es von der Sportchefin.

HSV: Krückemeier, Gün, Fahnenbruck; Brandt (9, 2), Jörgens (6), Senel (5), Karathanassis (3), Müller (3), Reinarz (3), Kamp (2), Penz, Tesche, Polsz, Fabisch

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