Handball

HSV hakt die Niederlage beim BSV Sachsen Zwickau schnell ab

Melina Fabisch gehörte zu den Aktivposten im HSV-Rückraum, traf fünf Mal, hatte aber auch eine gewisse Wurf-Streuung. Foto: imago/Kruczynski
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Melina Fabisch gehörte zu den Aktivposten im HSV-Rückraum, traf fünf Mal, hatte aber auch eine gewisse Wurf-Streuung.

Die Solinger Zweitliga-Handballerinnen kämpfen, doch der Favorit behält letztlich klar mit 33:25 (16:9) die Oberhand.

Von Thomas Rademacher

Vier Minuten vor Schluss verkürzte Vanessa Brandt noch einmal auf 25:29 aus Sicht des HSV Solingen-Gräfrath. „Ich bin sicher, dass Zwickau das Spiel so oder so nach Hause bekommen hätte“, meinte Trainerin Kerstin Reckenthäler. „Aber leider ist es dann auch denkbar ungünstig für uns gelaufen. Mit Würfen an Pfosten wie Latte und einigen Schiedsrichterentscheidungen, die uns das Momentum komplett geraubt haben.“ So zog der BSV Sachsen Zwickau wieder auf 33:25 davon und gewann die Zweitliga-Begegnung für einen Tabellenführer auch im Ergebnis standesgemäß.

Aus Sicht der Gäste fiel das Resultat freilich zu deutlich aus. Denn die Solinger Handballerinnen ließen auch nach erheblichen Rückschritten nicht den Kopf hängen. In der Anfangsphase hielten sie durch Treffer von Brandt und Melina Fabisch sowie diversen Paraden von Natascha Krückemeier gut mit. Doch nach dem 5:5 setzten sich die Zwickauerinnen ab. In einer Phase, in der der HSV sich einige Fehler leistete, bestraften die Sächsinnen diese umgehend mit schnellen Toren. „Das war schon brutal. So wurden aus vier Toren Rückstand plötzlich sieben“, haderte Reckenthäler, die die herausragende Qualität des Kontrahenten anerkannte. Den Gräfratherinnen hingegen fehlte ein wenig der Überraschungsmoment. „Der Gegner hat sehr defensiv gegen uns verteidigt“, erläuterte die Trainerin.

Reckenthäler ist mit ihrem Team phasenweise sehr zufrieden

Dadurch ergaben sich kaum Chancen aus sechs Metern. Diese kreiert beispielsweise Spielmacherin Mandy Reinarz sehr gerne. Der HSV war gezwungen, auch aus dem Rückraum Druck aufzubauen. Torjägerin Brandt gelang dies über weite Strecken sehr gut. Sie traf acht Mal aus dem Feld und verwandelte zusätzlich vier Siebenmeter. „Es wird immer wichtiger für uns, auch in der Breite effektiv anzugreifen und nicht nur zur Mitte zu ziehen“, sagte Reckenthäler. „Das ist uns in der zweiten Hälfte viel besser gelungen.“ Die Bemühungen waren auch auf der Anzeigetafel zu erkennen. Vom 9:16-Pausenrückstand holten die Gäste nach und nach auf – bis sie auf vier Treffer dran waren.

„Phasenweise haben wir schon sehr ordentlich gespielt, dann aber gegen einen sehr guten Gegner verloren“, ordnete Reckenthäler die Partie ein. „Sicher haben wir unsere Chancen nicht so verwertet, wie wir uns das alle wünschen. Aber daran arbeiten wir. Das Spiel lässt sich deshalb schnell abhaken.“

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