Handball

HSV-Frauen gelingen gleich drei herausragende Torserien

Pia Adams steigerte sich wie der gesamte HSV. Am Ende standen die meisten Feldtore auf dem Konto der 26-Jährigen.
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Pia Adams steigerte sich wie der gesamte HSV. Am Ende standen die meisten Feldtore auf dem Konto der 26-Jährigen.

27:22 in Mainz – erster Auswärtserfolg für den Handball-Zweitligisten.

Von Jürgen König

Der zweite Saisonsieg, der erste Auswärtserfolg, keine neuerlichen Hiobsbotschaften im personellen Bereich – die Bilanz des HSV Solingen-Gräfrath nach dem Zweitliga-Gastspiel bei der SG Mainz-Bretzenheim. stimmte. Entsprechend groß war der Jubel über das verdiente 27:22 (14:13). „Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir eigentlich noch höher gewinnen müssen, aber wir sind jetzt erst mal erleichtert“, sagte Trainerin Kerstin Reckenthäler.

Vor 335 Zuschauern gelang den Gästen wahrlich ein Auftakt nach Maß. Keine vier Minuten waren gespielt, da führte der Favorit bereits mit 4:0. Ein schönes Gefühl, welches aber nicht lange währen sollte. Insbesondere die Quote im Abschluss – auch aus dem Rückraum heraus – geriet nunmehr viel zu niedrig, als dass es kontinuierlich auf ein ungefährdetes Ergebnis würde hinauslaufen können. „Wir vergeben inklusive Siebenmetern einfach zu viele Großchancen und bauen den Gegner dadurch wieder auf“, kritisierte Reckenthäler. Da war es nur logisch, dass das einstige Polster auch wegen anderer Defizite schnell aufgebraucht war. Beim Stande von 6:6 (13.) gab es die erste Auszeit, Rückstände – zum Teil auch mit zwei Toren – sollten folgen. So war es enorm wichtig, dass unter anderem Kreisläuferin Carina Senel vorne wie hinten Halt gab. Es war ein Baustein dafür, dass der Vorteil zur Pause aufseiten des HSV lag.

Und dabei sollte es aufgrund zweier beeindruckender Serien in der zweiten Hälfte auch ohne jegliche Momente des Zitterns bleiben. Zunächst machten die Solingerinnen aus dem Halbzeitergebnis bis zur 43. Minute ein 19:13, legten in der Folge von 19:16 entscheidend auf 23:16 (50.) nach. Weil die kämpferische Einstellung stimmte, und die individuelle Qualität einer Lara Karathanassis, Mandy Reinarz oder Natascha Krückemeier im Tor ebenfalls.

Am kommenden Samstag ist hochklassige Abwechslung angesagt, wenn es im Deutschen Pokal gegen die HSG Bensheim-Auerbach geht. Ab 18.15 Uhr ist der mit 4:2-Punkten gestartete Erstligist zu Gast in der Klingenhalle.

HSV: Krückemeier, Grewe, Gün; Karathanassis (6, 2), Adams (5), Senel (4), Reinarz (3), Müller (2), Brandt (2), Jörgens (2), Kamp (1), Polsz (1), Weyh (1), Fabisch, Penz

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