Handball

HSV findet anderen Weg zum nächsten Heimspiel

Luca Tesche, hier gegen die Füchse Berlin, gehörte zu den HSV-Spielerinnen mit einem Oberliga-Einsatz unter der Woche. Foto: Christian Beier
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Luca Tesche, hier gegen die Füchse Berlin, gehörte zu den HSV-Spielerinnen mit einem Oberliga-Einsatz unter der Woche.

2. Handball-Bundesliga: Regensburg kommt an diesem Samstag in die Klingenhalle.

Von Lutz Clauberg

Der HSV Solingen-Gräfrath ist trotz zweier Niederlagen in Folge als Tabellenzweiter weiter in der Spitzengruppe in der 2. Bundesliga. „Das bitte nicht vergessen“, sagt Trainerin Kerstin Reckenthäler. Für sie, die immer alles für das ihr ans Herz gewachsene Team gibt und die hauptberuflich an einem Gymnasium in Bergisch Gladbach ebenfalls voll gefordert ist, stand diese Woche eine andere Herangehensweise im Fokus. „Viele sind seit Monaten stark belastet“, weiß Kerstin Reckenthäler. „Und ein Viertel der Saison ist ja noch zu spielen.“ Die Trainerin hat einen fast halbstündigen Motivationsfilm aufwendig zusammengeschnitten: um die Stärken zu demonstrieren, das Gemeinschaftsgefühl zu betonen – andere Wege zu gehen durch einen Rhythmus-Wechsel, um die Wende durch einen Heimsieg an diesem Samstag zur gewohnten Anwurfzeit um 18.15 Uhr in der Klingenhalle zu schaffen.

Auch die letzte Trainingseinheit sah anders aus als gewohnt: Am Freitag wurde in Wuppertal zwei Stunden gebowlt. Erfolgserlebnisse holte sich ein Juniorinnen-Quintett in dieser Woche bereits im Dress der Oberliga-Zweiten. Der Gegner absolviert aktuell eine englische Woche, die dem HSV noch bevorsteht: Regensburg spielte am vergangenen Samstag gegen Wuppertal (28:24) und jüngst am Mittwoch gegen HC Leipzig (21:29). Der HSV reist am 13. April nach Waiblingen und am 16. April nach Nürtingen, ehe es nach der Osterpause am 30. April gegen Mainz um Punkte geht.

„Die sind schon gut“, sagt Kerstin Reckenthäler über Regensburg. Der Aufsteiger ist Fünfter und mit drei Spielerinnen ausgestattet, die über 100 Tore erzielt haben. Das Hinspiel-Ergebnis sieht sie nicht als Vorteil. Im Gegenteil: „Die Mannschaften, die wir so hoch geschlagen haben, sind natürlich alle auf Wiedergutmachung aus.“ In Regensburg gewann der HSV 37:21.

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