Handball

HSV besteht den Härtetest

Kreisläuferin Nele Weyh und der HSV überzeugten. Foto: Lars Breitzke
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Kreisläuferin Nele Weyh und der HSV überzeugten. Foto: Lars Breitzke

Handball-Turnier bringt Duell mit dem Meister

Von Jürgen König

Anstrengend und gelungen zugleich war das Heinrich-Horn-Gedächtnisturnier aus Sicht des HSV Solingen-Gräfrath. „Es hat uns auf jeden Fall ein Stück weiter gebracht. Sehr positiv war, dass wir uns im Laufe des Turniers steigern konnten“, fasste Kerstin Reckenthäler die Auftritte ihres Teams in der Stadtsporthalle Melsungen zusammen. Als Gewinner der „Silber-Gruppe“ sprang in der Endabrechnung der vierte Platz hinter den Erstligisten aus Dortmund, Neckarsulm und Zwickau heraus.

Einen vom Ergebnis her guten Einstand in die zweitägige Veranstaltung erwischte der HSV beim 19:14 gegen den Liga-Rivalen TSV Nord Harrislee. Die Spielzeit hier wie in allen anderen Partien betrug zwei mal 20 Minuten. Die Trainerin des HSV war mit der Leistung aber nicht vollends zufrieden und nutzte den Abend im Landgasthaus für eine Analyse: zu wenig Aggressivität in der Abwehr, Schwächen im Rückzugsverhalten – das waren ebenso Inhalte wie die gute Leistung gegen die deutsche Mannschaft schlechtin. Borussia Dortmund, Bundesliga-Champion ohne jeglichen Punktverlust, setzte sich auch ohne fünf Olympia-Fahrerinnen als späterer Turniersieger zwar mit 31:21 wie in allen anderen Partien souverän durch, wurde vom HSV aber beim Stande von 16:14 für den BVB in die Auszeit getrieben. Reckenthäler: „Da kann man nicht dauerhaft auf Augenhöhe sein.“

Feuer im Duell mit dem ersten Liga-Rivalen

Nachdem man samstags eine mehrstündige Pause überbrücken musste, ging es am zweiten Tag für den HSV vom Spielplan her zügiger zur Sache. Die jeweiligen Gruppen-Zweiten standen sich gegenüber. Gräfrath traf mit Werder Bremen auf den ersten Zweitliga-Gegner der Meisterschaft. „Da war Feuer drin“, freute sich Kerstin Reckenthäler über den 22:19-Erfolg. Gegen Zweitliga-Absteiger und Gastgeber SG Kirchhof gab es abschließend ein glattes 28:19.

Die Spielanteile wurden möglichst viel verteilt, so ergänzten sich die Linkshänderinnen Merit Müller mit einem starken ersten Tag und Jule Polsz mit Leistungssteigerung. Vanessa Brandts Formkurve ging nach der Nullnummer bei sieben Versuchen gegen Harrislee schon gegen Dortmund nach oben. Cassandra Nanfack findet sich nach ihrer Verletzungspause immer besser zurecht. Und auch Nele Weyh zeigte als Kreisläuferin gute Ansätze – wie der HSV generell beim gelungenen Härtetest.

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