Handball

HSV baut auf die Abwehrleistung und Merit Müller

Reichlich Spielanteile und jetzt auch einen längeren Vertrag: Merit Müller. Foto: Jörg Dembinski/HSV
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Reichlich Spielanteile und jetzt auch einen längeren Vertrag: Merit Müller.

Solingens Zweitliga-Frauen treffen in Regensburg auf Csaba Szücs.

Hinterlässt Csaba Szücs gleich doppelt seine Spuren im bergischen Zweitliga-Frauenhandball? In der Vorwoche gewann sein ESV Regensburg mit 29:28 beim kriselnden TVB Wuppertal und löste damit den Rücktritt von Beyeröhdes Coach Dominik Schlechter aus. An diesem Samstag (19.30 Uhr) empfängt der grandios gestartete Aufsteiger den nicht minder bestens in Schuss befindlichen HSV Solingen-Gräfrath – und Szücs plant den nächsten Coup. Allerdings verbirgt sich hinter dem erfolgreichen Trainer des ESV nicht der Profi des Bergischen HC, aber schon sein gleichnamiger Vater.

Dieser darf sich in der Donau-Stadt über eine sehr positive Entwicklung freuen. „Sie haben sich unlängst noch einmal verstärkt und verfügen über gut ausgebildete Spielerinnen, die zum Teil die Jugend-Nationalmannschaften durchlaufen haben“, hat Kerstin Reckenthäler Respekt. Die HSV-Trainerin hat das schnelle Spiel des Gegners herausgearbeitet, ebenso aber den Fakt, dass Regensburg viele Tore kassiert. „Wir müssen unsere eigene Abwehrleistung bringen“, betont die 39-Jährige.

Personell sieht es weiter ordentlich aus, mit Jule Polsz ist eine Linkshänderin nach vierwöchiger Zwangspause ins Training eingestiegen – und eine andere hat ihren Vertrag verlängert. Merit Müller wird mindestens bis zum 30. Juni 2023 als Rechtsaußen im Aufgebot stehen. „Sie hat sich bei uns noch einmal erheblich weiterentwickelt, was ein Verdienst von Kerstin Reckenthäler ist“, lobt Stefan Bögel, Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH. Und für die 21-Jährige, seit 2019 unter Vertrag, kam keine Veränderung in Frage: „Ich fühle mich in Solingen sehr wohl, und die Entwicklung der Mannschaft erklärt auch meine Entscheidung.“

Müller soll im zehnten Saisonspiel dazu beitragen, die stolze Punkteausbeute auszubauen. Um 10 Uhr geht es am Samstag auf die rund 550 Kilometer lange Strecke, um 9 Uhr hat Kerstin Reckenthäler noch ihren Booster-Termin. „Bei uns sind alle durchgeimpft, die ersten erhalten gerade ihre dritte Impfung. Von daher werden unsere Abläufe durch 2G nicht beeinflusst“, sagt die Gräfrather Sportchefin zur Corona-Lage.

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