Handball

HSV angelt sich Wunschspielerin vom Liga-Rivalen Lintfort

Die 44 bleibt, das Trikot ändert sich: Lisa Kunert. Foto: TuS Lintfort
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Die 44 bleibt, das Trikot ändert sich: Lisa Kunert.

Solinger Kader in der 2. Frauen-Handball-Bundesliga ist fast komplett.

Von Jürgen König

Schon vor einigen Tagen wurde der Wechsel von Lisa Kunert zum HSV Solingen-Gräfrath als perfekt gemeldet – allerdings nur aus Sicht des TuS Lintfort als abgebendem Verein. HSV-Manager Stefan Bögel erklärte seinerzeit, dass es noch keinen Vertrag mit der 21-Jährigen gebe, wenngleich durchaus großes Interesse an einer Verpflichtung bestehe. Dieses mündete jetzt tatsächlich in eine entsprechende schriftliche Vereinbarung, Kunert kommt zur neuen Saison in die Klingenstadt, wo sie sich bis 2024 gebunden hat.

„Wir freuen uns, dass Lisa zu uns wechselt, ich habe sie schon seit längerem beobachtet. Sie war eine meiner Wunschspielerinnen für die kommende Saison“, sagt Kerstin Reckenthäler zum Transfer. Aufgrund der langen Zwangspausen von Melina Fabisch und Jule Polsz ließ die Trainerin mit der schnellen Rechtshänderin Cassandra Nanfack im rechten Rückraum agieren – das Duo mit ihr und der wurfgewaltigen Linkshänderin (85 Saisontore) verspricht einiges. Lisa Kunert, deutsche Jugend-Nationalspielerin, blickt dem Engagement ebenfalls sehr positiv entgegen: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung in Solingen und treffe mit Vanessa Brandt und Hannah Kamp auf alte Bekannte, die ich aus dem Stützpunkttraining des Deutschen Handball-Bundes kenne.“ Kunert stammt aus der Jugend des TV Aldekerk und gehörte in den vergangenen drei Jahren dem Zweitliga-Rivalen TuS Lintfort an.

Bögel und Reckenthäler sind auch deswegen besonders erleichtert über die Verpflichtung, als auch Erstligisten die Angel nach der Lintforterin ausgeworfen hatten. Geschäftsführung und sportliche Leitung können somit schon jetzt ein positives Fazit ihrer nun fast abgeschlossenen Kaderplanung ziehen. „Einzig die Torhüterposition muss noch geklärt werden, dies soll in den nächsten Tagen geschehen“, sagt das verantwortliche Duo, das dem Samstagabend entgegenfiebert. Dann geht es nach den coronabedingten Spielausfällen gegen die Füchse Berlin (29:7-Punkte) weiter, die mit dem HSV und Waiblingen (beide 33:5) sowie Göppingen (32:4) das Spitzen-Quartett bilden. Anwurf in der Klingenhalle ist um 18.15 Uhr.

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